MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pirelli: Berger hat keine Qualitätsbedenken

Gerhard Berger weist Kritik am Reifenhersteller Pirelli zurück, der Österreicher ist von der Qualität der italienischen Pneus überzeugt.

Wahrscheinlich wird Pirelli ab 2011 der Alleinausrüster für Formel-1-Reifen sein. Trotzdem sind sich nicht alle Beteiligten sicher, ob die Firma die richtige Wahl ist. Auf der einen Seite ist die Vorbereitungszeit extrem kurz, auf der anderen verfügen die Italiener über wenig Erfahrung im Formelsport. Auch in der Superbike-Weltmeisterschaft wurde schon die Qualität bemängelt.

Es kam einige Male vor, dass Reifen aus der gleichen Produktionsserie Schwankungen von bis zu zwei Sekunden hatten. Das passierte aus unterschiedlichen Gründen. Dabei kommt es beispielsweise auch darauf an, wie die Pneus gelagert werden und in welchem Maße Feuchtigkeit, Hitze oder Kälte auf den Gummi einwirken. Beim letzten Schotter-Event der Rallye-WM in Portugal bestimmte der hohe Reifenverschleiß und einige Reifenschäden das Geschehen. Gäbe es in der Formel 1 diese gravierenden Qualitätsunterschiede, wäre der Aufschrei in der Öffentlichkeit groß.

Gerhard Berger hat dank der Haltbarkeit seiner Pirelli-Reifen in Mexiko 1986 seinen ersten Grand Prix gewonnen. Der Österreicher kann die Kritik nicht nachvollziehen. "Das ist absoluter Blödsinn. Pirelli rüstet die schnellsten Sportwagen der Welt aus. Es gibt auch Leute, die in der Formel 1 mit Pirelli erfolgreich waren", wird er von auto motor und sport zitiert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen