MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Korea: Veranstalter dementiert Probleme

Architekt Tilke fürchtet um die Grand-Prix-Premiere in Südkorea, die Veranstalter wollen von Verzögerungen im Zeitplan aber nichts wissen

Am 24. Oktober 2010 soll erstmals der Grand Prix von Südkorea stattfinden, doch nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus kamen über das Wochenende Zweifel auf, ob die Anlage in Yeongam pünktlich fertig wird. "Zum ersten Mal habe ich die Befürchtung, dass eine Strecke nicht rechtzeitig fertig wird", soll Streckenarchitekt Hermann Tilke gesagt haben.

Die Veranstalter wollen davon aber nichts wissen: "Der Bau liegt weit vor dem Zeitplan, wir haben überhaupt keine Probleme", behauptet KAVO-Geschäftsführer Yung Cho Chung gegenüber Autosport. "Meines Wissens ist Ecclestone nicht nur mit den Fortschritten der Strecke zufrieden, sondern auch mit der gesamten Richtung des Formel-1-Rennens in Korea. Er hat bisher keinerlei Fragen aufgeworfen oder Bedenken angemeldet."

Von Europa aus ist der Baufortschritt in Südkorea schwierig nachzuvollziehen, denn die KAVO hat bisher, abgesehen von einigen wenigen Fotos, kaum Informationen über das Projekt bekannt gegeben. Selbst die Teams haben sich in den vergangenen Monaten immer wieder darüber beschwert, dass ihnen nur spärlich Auskunft erteilt wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Preining rechnet mit BoP ab

"Bin kurz davor aufzuhören!"

Porsche-Pilot Thomas Preining geht hart mit der BoP ins Gericht und deutet seinen Rücktritt an: Warum ihn sogar die "Köche aus dem Catering" überholen würden

Zwei heftige Abflüge von Max Verstappen haben die FIA auf den Plan gerufen - Der Automobilweltverband nimmt die rotierenden Heckflügel ins Visier

GP von Großbritannien: Qualifying

Mercedes erst im Kiesbett und dann auf Pole!

Während sich George Russell in Q1 im Kiesbett wiederfand, fuhr Kimi Antonelli zur nächsten Pole - Hinter ihm lauern die beiden Ferraris, Enttäuschung bei Verstappen

Hamilton kritisiert Softwareabhängigkeit

"Das ist wirklich frustrierend"

Der siebenmalige Weltmeister sieht die Formel 1 auf dem falschen Weg - Hamilton erklärt, warum Softwareprobleme und Energiemanagement den Sport verändern