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Ehemaliger Formel-1-Pilot und Le-Mans-Sieger schwer verletzt & möglicherweise wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht: Alkohol im Spiel?

Die finnische Polizei untersucht derzeit den Bootsunfall von J.J. Lehto. Der Ex-Formel-1-Pilot kollidierte Ende vergangener Woche mit seinem Sportboot gegen einen Brückenpfeiler. Sein mitreisender Freund kam bei dem Unfall ums Leben.

Lehto konnte sich mit Kopfverletzungen und Rippenbrüchen an Land retten. Ersthelfer berichteten, der ehemalige Benetton-Fahrer und Le-Mans-Sieger von 1995 sei stark alkoholisiert gewesen.

Nach Angaben finnischer Medien wurde von der Polizei mittlerweile bestätigt, dass Lehto zum Unfallzeitpunkt betrunken gewesen sein soll. Gegen den 44jährigen wird angeblich jetzt ermittelt. Es steht unter anderem der Vorwurf der Geschwindigkeitsübertretung in dem schmalen Gewässer im Raum.

Die Ermittlungen könnten zu einer Anklage führen: Lehto habe sich möglicherweise der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht, heißt es.

"Es wird wegen einiger Verstöße ermittelt. Nähere Angaben kann ich nicht machen", wird ein Polizeisprecher in der Zeitung 'Ilta-Sanomat' zitiert. In der 'HBL' schildert der Ermittler: "Wir können niemanden befragen, der noch unter starken Medikamenten steht. Die Ärzte sagen, er könne das Krankenhaus in einer Woche verlassen. Dann werden wir so schnell wie möglich ein Verhör durchführen."

Lehto ist nach einer Operation auf dem Wege der Besserung.

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