MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Costa und Ferrari gehen getrennte Wege

Doch kein Job in der Ferrari-Serienentwicklung: Aldo Costa, ehemaliger technischer Direktor des Formel-1-Teams, verlässt Maranello.

Nicht ganz zwei Monate nach seiner Entmachtung als Technischer Direktor des Formel-1-Teams gehen Aldo Costa und Ferrari nun endgültig getrennte Wege. Das hat die Scuderia aus Maranello laut Autosport offiziell bestätigt.

Costa war nach dem mäßig erfolgreichen Saisonstart zunächst von Pat Fry abgelöst worden, doch Ferrari kündigte an, für den Italiener neue Aufgaben innerhalb des Unternehmens zu suchen. Dabei fand man offenbar keinen gemeinsamen Nenner, sodass Costa nun wieder auf Jobsuche ist. Allerdings sieht sein Vertrag eine Sperrfrist bis Jahresende vor, innerhalb derer er für kein anderes Team arbeiten darf.

Erstmals aufgefallen war Costa bereits als Student mit einer Arbeit über Formel-1-Radaufhängungen an der Universität von Bologna. Nach einem Zwischenstopp bei der Fiat-Tochter Abarth holte ihn Giancarlo Minardi in die Formel 1. Ende 1995 wechselte er dann zu Ferrari, wo er ab 2005 konsequent als Nachfolger von Chefdesigner Rory Byrne aufgebaut wurde.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka