MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Formel-1-Chance für Robert Wickens?

Durch seinen Titelgewinn in der Formel Renault 3.5 Series hat sich der Kanadier Robert Wickens für höhere Aufgaben empfohlen – Chancen bei Virgin?

Durch seine Tätigkeit als dritter Fahrer bei Virgin ist Robert Wickens der Formel 1 näher als andere Talente seines Alters. Der 22jährige Kanadier hofft nun auf den letzten entscheidenden Schritt. Am Wochenende sicherte sich Wickens trotz eines Ausfalls den Titel in der Formel Renault 3.5, in der sein Carlin-Bolide von Virgin-Partner Marussia gesponsert wurde. Aus jener Meisterschaft waren in der Vergangenheit beispielsweise Fernando Alonso, Sebastian Vettel oder Robert Kubica in die Formel 1 aufgestiegen.

"Mein Wunsch, in die Formel 1 zu kommen, ist stärker denn je", sagt der neue Titelträger im Gespräch mit gpupdate.net. Der Kanadier durfte als Virgin-Ersatzmann immerhin schon einen Aerodynamiktest für das britische Team absolvieren und ist seither begeistert. "Aber es liegt letztlich nicht in meiner Hand. Ich bin Rennfahrer und will in die Formel 1. Ich fühle mich für diesen Schritt bereit. Ich muss jetzt einfach mal abwarten." Wickens' Problem: das liebe Geld.

"Ich habe nichts", gesteht er. "Durch den Titel habe ich mein Talent unter Beweis gestellt. Mal sehen, ob es etwas hilft. Aber es liegt nicht an mir. Ich persönlich habe überhaupt kein Geld. Es liegt nun an Sponsoren und an Marussia. Mal sehen, was die vorhaben. Ich habe mich zumindest in eine gute Position bringen können." Beim britischen Formel-1-Team steht Glock langfristig unter Vertrag, dessen Teamkollege Jérôme d'Ambrosio wurde allerdings noch nicht bestätigt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war