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Formel 1: News

“Für mich wird ein Traum wahr“

Nach einem Verwirrspiel um die Verpflichtung des Brasilianers hat dieser nun bestätigt, dass er bei Marussia als Stammpilot unterschrieben hat…

Marussia hat den Nachfolger für Timo Glock gefunden. Luiz Razia wird in der anstehenden Saison der Teamkollege von Max Chilton sein. Eine offizielle Bestätigung des Vertrages steht zwar noch aus, doch nachdem die Details am Donnerstag durchgesickert sind, spricht Razia mittlerweile offen über sein Formel-1-Debüt.

Marussia stellt den neuen Boliden am kommenden Dienstag unmittelbar vor den ersten Testfahrten in Jerez vor. Man geht davon aus, dass spätestens dann Razia offiziell als Marussia-Fahrer vorgestellt wird. "Der Prozess war etwas lang und sehr schmerzlich", schreibt Razia auf seiner persönlichen Webseite über den Verhandlungsprozess.

"Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir nichts, aber wir konnten den Deal in letzter Minute abschließen." Nach der Trennung von Glock hat Marussia offen kundgetan, dass man einen Bezahlfahrer braucht, um das Team am Leben zu erhalten.

Wie viel Geld Razia für seinen Formel-1-Platz bezahlen muss, ist offiziell nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass es sich um mehrerer Millionen Euro handelt. Razia selbst konzentriert sich auf seinen ersten Testeinsatz in der kommenden Woche. "Wichtig ist, dass ich jetzt etwas habe."

"Darauf habe ich die vergangenen elf Jahre hingearbeitet. Für mich wird ein Traum wahr. Das ist mehr wert als alles andere." Razia wird der 30. Brasilianer in der Formel 1 sein. Neben Felipe Massa (Ferrari) ist er 2013 der zweite Brasilianer in der Startaufstellung.

"Ich wollte schon immer mein Land repräsentieren und die brasilianische Flagge hochhalten", äußert er sich ganz patriotisch. "Wir haben allerdings nur europäische Investoren und suchen noch eine brasilianische Firma. Ich hatte nie die Unterstützung brasilianischer Firmen."

"Ich habe die Formel 1 nur mit Hilfe meiner Familie und dieser europäischen Partner geschafft. Es gibt Widerstand von den brasilianischen Firmen, was ich nicht sehr cool finde", spricht Razia offen seinen Unmut aus.

Mit ihm schaffte ein weiterer GP2-Fahrer den Sprung in die Königsklasse. Damit ist der Unterbau weiterhin das perfekte Sprungbrett in die Formel 1. Von den Top 4 des Vorjahres zog lediglich Meister Davide Valsecchi kein Stammcockpit an Land. Der Italiener wurde bei Lotus als Testfahrer vorgestellt.

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