MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Morgendliche „Überraschung“ für Alonso und Co

Fernando Alonso, Sergio Perez, Daniel Ricciardo und Co staunten nicht schlecht, als am frühen Morgen der WADA-Kontrolleur vor der Tür stand…

Die Formel-1-Piloten sammeln dieser Tage noch einmal ihre Kräfte, bevor in Melbourne kommende Woche eine lange, anstrengende Saison beginnt. Doch heute Morgen wurde die Ruhe plötzlich gestört - einige Fahrer wurden durch eine Dopingkontrolle überrascht.

Darunter auch der spanische Ferrari-Superstar Fernando Alonso, der seine Fans gleich über Twitter informierte: "06:42h. Control antidoping."

Nicht bei allen lief die Überprüfung ganz rund. Daniel Ricciardo, der ebenfalls am Morgen getestet wurde, gibt via Twitter zu: "Im eigenen Haus zu pinkeln wird plötzlich schwierig, wenn dir jemand über die Schulter starrt."

McLaren-Pilot Sergio Perez war hingegen über den Zeitpunkt nicht gerade erfreut. "Pff, früh am Morgen - und ich muss aufstehen für einen Dopingtest", twitterte der Mexikaner.

Obwohl es in der Formel 1 bisher abgesehen von Tomas Enge, der 2002 positiv auf Cannabis getestet worden war, keine Dopingfälle gab, gelten die Richtlinien der Antidoping-Behörde WADA, mit der die FIA seit 2005 eng zusammenarbeitet.

Auslöser waren die Anschuldigungen des ehemaligen Ferrari-Teamarztes Benigno Bartoletti, der behauptet hatte, in der Formel 1 nehme jeder dritte Fahrer Kokain zur Leistungssteigerung. Sie stellten sich aber als unrichtig heraus.

Seitdem müssen die Piloten drei Monate im Vorhinein anmelden, wo sie sich aufhalten werden und täglich ein Zeitfenster von einer Stunde festlegen, wo man für eine Kontrolle zu erreichen ist.

Dies kann auch - wie man nun gesehen hat - abseits der Rennen passieren. Kontrolleure gehen dann mit dem Fahrer gemeinsam zur Toilette und schauen ihm beim Pinkeln über die Schulter, damit die Urinproben ja nicht ausgetauscht werden können.

Wenn es vorkommt, dass der Fahrer nicht am angegeben Ort zu finden ist, wird er verwarnt - bei der dritten Verwarnung in 18 Monaten droht eine einjährige Sperre.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1