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Sotschi ab 2015 unter Flutlicht?

Bereits vor der Premiere des Grand Prix von Russland gibt es Überlegungen, künftig erst in der Dämmerung der Abendstunden zu starten.

Noch hat auf dem brandneuen Kurs in Sotschi kein Formel-1-Bolide auch nur eine Runde zurückgelegt, schon gibt es Pläne, den Grand Prix von Russland im kommenden Jahr unter Flutlicht auszutragen.

Die Organisatoren haben Bernie Ecclestone bereits zugesichert, dass die entsprechende Flutlichtanlage bis zum kommenden Jahr fertiggestellt werden könne. Man wartet nur noch auf das Okay des Zampanos. Die Chancen dürften gut stehen, schließlich ließ Ecclestone bereits im Februar verlauten, dass er sich ein Nachtrennen in Sotschi wünsche.

"Die Infrastruktur, um die Lichtanlage mit Strom zu versorgen, ist vorhanden und bereits abgenommen worden", sagte Richard Cregan (Bild), der nach seinem Mitwirken beim Grand Prix von Abu Dhabi nun auch als Berater für den Grand Prix von Russland auftritt, gegenüber Autosport.

Demnach sei es nun nur noch eine Frage von Entscheidungen, die getroffen werden müssten, bis man in Sotschi das vierte Flutlichtrennen im Kalender austragen könne. In Singapur, Abu Dhabi und Bahrain hat man die traditionelle Formel-1-Startzeit bereits vom Nachmittag in den Abend verlegt.

Ähnlich wie in Abu Dhabi, aber anders als in Singapur und Bahrain, peilt man in Sotschi einen Start in der Dämmerung und eine Zielankunft bei Dunkelheit an. Neben den Plänen, den Grand Prix von Russland ab 2015 in die Abendstunden zu verlegen, spielt man in Sotschi auch mit dem Gedanken, ein anderes Datum im Rennkalender zu bekommen.

Zwar ist Russland auch in der Saison 2015 für Oktober vorgesehen, doch Cregan hätte mit Blick auf die weitere Zukunft nichts gegen eine Verlegung ins Frühjahr. "Es gab Gespräche, das Rennen im Mai stattfinden zu lassen", sagt der Berater und nennt den Grund: "Der Mai ist in dieser Region traditionell die Haupturlaubszeit. Deshalb wäre der Mai als Termin ideal. Für Abu Dhabi hingegen ist ein Termin gegen Ende des Jahres ideal."

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