MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Berger als McLaren-Teamchef?

Honda bastelt weiter am Formel-1-Comeback: Angeblich sollen die Japaner direkt mit Fernando Alonso verhandeln und Gerhard Berger als Leiter im Gespräch sein.

In Japan wird derzeit das große Honda-Formel-1-Comeback vorbereitet. Und schon seit einiger Zeit ist klar: Der Automobilriese wünscht sich niemand geringeren als Fernando Alonso als Galionsfigur. Spätestens seit der Bestätigung, dass der Spanier 2015 nach fünf Jahren ohne Titel nicht mehr für die Scuderia antreten wird, deutet vieles darauf hin, dass Alonso in der kommenden Saison zu McLaren zurückkehren wird.

Ein spannendes Szenario, denn Alonso und McLaren gingen 2007 im Bösen auseinander. Doch nun scheinen die Japaner die treibende Kraft hinter dem möglichen Deal zu sein. Laut einem Bericht von Speedweek führt Honda-Vorstandschef Takanobu Ito höchstpersönlich die Verhandlungen mit Alonso-Manager Luis Garcia Abad - auch das Budget für den Deal (105 Millionen Euro für drei Jahre) soll direkt aus dem Land der aufgehenden Sonne kommen.

Glaubt man Alonsos Hinweisen, dann kann ohnehin nur Honda sein Ziel sein: Es soll sich um ein Team handeln, das keinen Mercedes-Antrieb besitzt - da fällt schon mal die ohnehin unwahrscheinliche Alternative Lotus sowie eine mögliche Auszeit weg, bei Red Bull Racing ist kein Platz frei und eines der verbleibenden Hinterbänkler-Teams wird sich der 33-Jährige, der unbedingt einen dritten WM-Titel holen will, nicht antun. Der Mann aus Asturien dürfte aber auf einer Klausel bestehen, dass er bei mangelndem Erfolg aussteigen kann, um nicht erneut seine "besten Jahre" zu vergeuden.

Zudem soll Honda interessiert sein, Anteile bei McLaren zu übernehmen. Dadurch würde man auch intern mehr Einfluss gewinnen. Als Repräsentant des Honda-Formel-1-Projektes soll der Österreicher Gerhard Berger im Gespräch sein. Er wurde bereits kürzlich als möglicher Nachfolger von McLaren-Boss Ron Dennis gehandelt, wenn dieser bis Ende Oktober die versprochenen Investoren nicht präsentieren kann. Dies wurde allerdings postwendend von McLaren dementiert.

Für Berger würde sprechen, dass er eine Vergangenheit mit Honda hat, schließlich gewann er 1992 in Adelaide das letzte Rennen vor dem Ende der damaligen Erfolgsära mit McLaren für die Japaner, außerdem verfügt er über hervorragende Kontakte zu FIA und Bernie Ecclestone und hat bereits bei Toro Rosso und davor bei BMW bewiesen, dass er in der Lage ist, ein Formel-1-Projekt erfolgreich zu leiten.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen