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Berger hatte Glück im Unglück

Gerhard Berger hat Glück im Unglück: Im Gegensatz zu Michael Schumacher kam er bei seinem Sturz "nur" mit einem gebrochenen Arm davon.

Der Skiunfall von Gerhard Berger ist noch einmal glimpflich ausgegangen. Der Österreicher brach sich bei seinem Sturz den rechten Oberarm, konnte aber mittlerweile wieder aus dem Klinikum St. Johann in Tirol entlassen werden. "Unter dem Strich war es schmerzvoll, aber es geht schon wieder", erklärt der Ex-Pilot gegenüber APA, nachdem ihm zwölf Schrauben in den Oberarm eingesetzt werden mussten.

Berger war im Skigebiet Wilder Kaiser bei Hopfgarten im Brixental knapp abseits der Piste unterwegs und stürzte unglücklich auf ein Hangentwässerungsrohr aus Beton. "Da war dieses ungesicherte Kanalrohr. 20 Zentimeter weiter links und du fliegst mit dem Kopf dagegen. So nah liegen Glück und Pech beisammen", erzählt der Österreicher von seinem Sturz. "So ist es keine große Geschichte. Der Oberarm ist halt ziemlich kaputt, aber es geht schon weiter."

Natürlich kam dem heutigen FIA-Beauftragten auch gleich die Situation mit Rekordweltmeister Michael Schumacher in den Sinn, der ebenfalls abseits der Piste fuhr und seit seinem Unfall Ende Dezember weiterhin im künstlichen Koma liegt. "Natürlich erinnert man sich daran", sagt Berger und sieht Parallelen: "Es war ähnlich wie bei ihm. Ich bin weder schnell noch riskant unterwegs gewesen."

Und so bleibt für den Österreicher festzuhalten, dass er noch einmal Glück im Unglück hatte, und dass seine Verletzungen wohl vollständig verheilen werden. "Das wird wieder", gibt er sich optimistisch, denn aus seiner Rennfahrerzeit weiß er, dass Verletzungen bei ihm wohl besonders schnell wieder heilen. "Normalerweise geht das bei mir ganz gut", sagt er und sieht den Vorfall sportlich: "Ich habe schon einige Platten im Körper. So ist es halt eine mehr."

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