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Formel 1: News

„Irgendjemand muss schnell eine Entscheidung treffen"

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery hofft, dass in Sachen 18-Zoll-Reifen bald eine Entscheidung der Formel-1-Teams getroffen wird.

In Silverstone konnte man vor einigen Wochen erstmals den Einsatz von größeren Niederquerschnittsreifen bewundern. Am Lotus von Charles Pic waren 18-Zoll-Reifen zu sehen, die in Zukunft zum Standard der Königsklasse werden könnten. Noch gibt es allerdings keine Einigung, und die Zeit drängt. Frühestens 2016 kann Pirelli mit der Ausrüstung beginnen, doch die Teams drängen bereits darauf, möglichst früh von einer entsprechenden Änderung zu erfahren.

"Irgendjemand muss schnell eine Entscheidung treffen", nickt Pirellis Motorsportchef Paul Hembery im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Aber im Moment scheint es noch keine große Klarheit darüber zu geben." 18 Zoll, 19 Zoll, noch höher oder vielleicht wieder ganz anders? "Es gibt auch Diskussionen, dass wir einfach breitere Reifen machen und bei 13 Zoll bleiben sollten." Die Palette der Möglichkeiten ist riesig, doch eine Entscheidung noch nicht getroffen.

Denkbar wäre auch eine Kombination aus breiteren und größeren Reifen, doch Hembery warnt: "Man muss bedenken, dass dafür große Änderungen im Design nötig werden. Man muss aufpassen, dass man nicht um einer Sache Willen zu viele Änderungen macht. Es muss Gründe für Veränderungen geben, und der Hauptgrund muss immer sein: Macht es das Racing besser und aufregender?"

Doch Pirelli überlässt die Entscheidung anderen: "Für uns ist wichtig, dass wir dem folgen, was der Sport will. Wir werden alles Nötige tun, um den Sport attraktiv zu machen, damit er aufregendes und gutes Racing bietet, was einerseits den Fahrern aber auch der Öffentlichkeit gefällt", erklärt Hembery. Ob und wann die neuen Reifen Einzug in die Formel 1 halten, steht noch in den Sternen. 2016 ist nur der frühestmögliche Termin für Pirelli. "Das bedeutet nicht, dass auch der Rest des Sports dafür bereit ist."

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