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Paffett nicht mehr McLaren-Testfahrer

Neun Jahre lang hatte er vergeblich auf einen Renneinsatz gewartet – wegen Honda muss Gary Paffett seine Hoffnungen endgültig begraben.

Gary Paffett wird von McLaren ab der Saison 2015 nicht mehr als Test-, Ersatz- und Entwickungsfahrer beschäftigt. Das gab das Team in einer Pressemitteilung bekannt. McLarens Wechsel von Mercedes zu Honda als Antriebspartner kostete Paffett seine Formel-1-Rolle. "Ich habe liebend gerne für McLaren gearbeitet und hoffe, dass mein Feedback und mein Input in den vergangenen Jahren nützlich gewesen sind", erklärte der Brite.

Paffett, der neun Jahre lang in Diensten des Rennstalls aus Woking stand, blickt auf eine Zeit zurück, in der er allen voran im Simulator, aber auch bei Gelegenheiten wie dem "Young Driver Test" im Einsatz war. "Ich habe viele Freunde bei McLaren und wünsche ihnen alles Glück für die Zukunft. Ich drücke die Daumen für einen Grand-Prix-Sieg oder zwei in der kommenden Saison", sagt der DTM-Meister des Jahres 2005 sportlich fair.

Geschäftsführer Jonathan Neale beschreibt Paffett als exzellent, seinen Einfluss als wichtig: "Mindestens genauso relevant ist, dass er ein guter Typ ist." Der 33jährige hatte sich McLaren 2006 als Testfahrer angeschlossen und dafür sogar sein DTM-Cockpit als amtierender Champion sausen lassen. Als klar wurde, dass Paffett in Woking nicht so schnell zum Zuge kommen würde, kehrte er in die Silhouettenserie zurück, stand aber auch weiter beim damaligen Mercedes-Partner McLaren unter Vertrag.

Die "Königsklasse" blieb ein Traum: Im Laufe seiner Karriere wurden ihm bei der Vergabe der Renncockpits Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Heikki Kovalainen, Jenson Button, Sergio Pérez und Kevin Magnussen vorgezogen. Insbesondere nach der Verpflichtung des Mexikaners hatte es dissonante Zwischentöne gegeben. Kurios: Ende 2006 war Paffett auch als Honda-Testfahrer im Gespräch, die Japaner entschieden sich jedoch für Christian Klien, obwohl der Brite und McLaren sogar extra ihren Vertrag kurzzeitig aufgelöst hatten.

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