MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Frauen-F1?

Eine eigene Formel 1-WM nur für Pilotinnen war Bernie Ecclestones jüngstes Hirngespinst. Carmen Jord findet es gut, Susie Wolff nicht.

Während die von Bernie Ecclestone vorgeschlagene Formel-1-WM für Frauen vielerorts auf wenig Gegenliebe stößt (übrigens auch bei Rennfahrerinnen wie Susie Wolff), ist Carmen Jorda von der Idee begeistert. Die von Experten oftmals belächelte Lotus-Entwicklungsfahrerin findet, dass eine eigene Frauen-WM eine perfekte Plattform wäre.

"Die Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt", sagt sie in einem Interview mit 'Formula1.com'. "Es gibt Frauen mit besseren Jobs, mit eigenen Karrieren, die lange Zeit Männerdomänen waren. In den meisten Sportarten haben Frauen ihre eigenen Meisterschaften: Fußball, Tennis, Skifahren - nirgendwo treten Männer und Frauen gegeneinander an. Also stellt sich die Frage: Warum nicht auch eine Formel-1-WM für Frauen?"

Dann müssten sich Jorda, Susie Wolff und Co. auch nicht mehr den Vorwurf gefallen lassen, nur als optischer Aufputz für die Marketingabteilung in der Formel 1 zu sein. Warum die Sponsoren nicht explizit auf Frauen in der Formel 1 bestehen, glaubt Jorda zu wissen: "Weil sie alle vom Gewinnen träumen - und weil sie glauben, dass eine Frau in der Formel 1 nicht gewinnen kann. Da wäre eine Frauen-WM die richtige Antwort. Und es gibt da durchaus prominente Fürsprecher!"

Sie selbst habe schon immer davon geträumt, eines Tages Formel 1 zu fahren. Allerdings kam sie in der GP3 nie über einen 28. Gesamtrang hinaus. Trotzdem behauptet sie, neben Lotus noch von einem anderen Team ein Angebot vorliegen gehabt zu haben. Welches das war, will sie aber nicht verraten: "Ein anderes eben, aber den Deal haben wir mit Lotus gemacht. Denn das war eine wirklich gute Option."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen