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Formel 1: News

Nein zur Formel 1

Die Zuffenhausener wollen sich lieber auf die Sportwagen-Szene konzentrieren und schließen die Perspektive Königsklasse auch langfristig aus.

Foto: Porsche AG

Porsche ist eine der Instanzen der Motorsport-Historie, doch Formel-1-Fans werden weiter von so viel Tradition im Zirkus träumen müssen. Seitens der Zuffenhausener gibt es kein Interesse an einem Einstieg in die Königsklasse, die mit der neuen Antriebsformel solche Unternehmen hatte anlocken wollen. Selbst auf lange Sicht schließt Wolfgang Hatz den Schritt aus: "Die Formel 1 war für uns nie ein Thema und wird auch keines werden", erklärt der Entwicklungschef gegenüber auto motor und sport.

Grund für das Desinteresse ist allen voran zu wenig Seriennähe, wie der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller bereits vor rund einem Jahr im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' klargestellt hatte. An dieser Auffassung hat sich nach der Einführung der neuen Technologie offenbar wenig geändert - genau wie an der Liebe für den wiederentdeckten Langstrecken-Sport und die 24 Stunden von Le Mans: "Da kommen immer mehr Wettbewerber und wir lernen mehr für die Serienautos", meint Hatz.

Porsche war von 1957 bis 1962 mit einem eigenen Auto in der Königsklasse unterwegs. Damals fuhren neben US-Legende Dan Gurney und dem Weltmeister Phil Hill auch Wolfgang Graf Berghe von Trips und Hans Hermann für die Zuffenhausener. Als Motorenhersteller feierte Porsche von 1983 bis 1987 unter dem Label der Uhrenmarke Tag Heuer ein Comeback - Niki Lauda und Alain Prost holten mit den McLaren-Boliden jeweils einen WM-Titel. Eine erneute Rückkehr an der Seite Footworks scheiterte 1991.

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