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Formel 1: News

Trotz Bianchi-Unfall keine Zeitversetzung

Zugunsten fernsehverträglicher Übertragungszeiten in Europa und Asien will der Promoter keine Spielräume für Verzögerungen bis zum Einbruch der Dunkelheit schaffen.

In Reaktion auf den schweren Unfall Jules Bianchis beim Grand Prix von Japan im vergangenen Oktober zog der Automobil-Weltverband FIA auf seiner Jahreshauptversammlung Anfang Dezember die Vorverlegung der Startzeiten einiger Rennen in Betracht. In Gebieten, die stark von Regen gefährdet sind, soll damit mehr Spielraum für etwaige Verzögerungen geschaffen werden, bevor die Dämmerung einsetzt. Genau das war in Suzuka kurz vor Rennabbruch der Fall.

Der Grand Prix von Australien gehört als erstes Rennen der Saison zwar zu den bedrohten Events, da die Ampel erst um 17 Uhr Ortszeit (7 Uhr MEZ) auf Grün geschaltet wird. Rennpromoter Andrew Westacott, der laut der Herald Sun bereits eine Anfrage von der FIA erhalten haben soll, lehnt eine Verschiebung jedoch ab: "Das Rennen wird laut Vereinbarung mit der Australian-Grand-Prix-Corporation und dem Fomula-One-Management weiterhin um 17 Uhr gestartet", stellt Westacott klar.

Schließlich lässt sich die Veranstaltung, die international Werbewerte in Millionenhöhe generiert, so besser global vermarkten. "Damit Melbourne als Eröffnungsrennen in Asien zur Mittagszeit und in Europa zum Frühstück ausgestrahlt werden kann", begründet Westacott. Beim zweiten Saisonlauf in Malaysia droht eine ähnliche Problematik. In Sepang gab es bereits 2009 einen Rennabbruch, als Monsun und Dunkelheit einsetzten.

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