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Haryanto verrät: Sieben Mio. € fehlten!

15 Millionen Euro hätte Rio Haryanto für eine komplette Saison bei Manor aufbringen müssen – am Ende schaffte er jedoch "nur" acht.

Die Formel-1-Karriere von Rio Haryanto hat einen herben Rückschlag erlitten. Der Indonesier musste sein Manor-Cockpit während der Sommerpause an Esteban Ocon abgeben und darf beim Nachzüglerteam nur noch die Rolle eines Ersatzfahrers übernehmen. Medien aus der Heimat des 23jährigen berichten nun, dass Haryanto sieben Millionen Euro fehlten, um sein Renncockpit bis Saisonende behalten zu dürfen.

Die indonesische Zeitung Tempo zitiert Haryanto mit den Worten: "Der Vertrag besagt, dass wir insgesamt 15 Millionen Euro zahlen müssen. Wir konnten aber nur acht Millionen zusammenbringen. Sieben Millionen fehlten uns." Eigentlich war Haryanto das Geld bereits nach dem Grand Prix von Ungarn ausgegangen, doch das Team gewährte ihm eine Art "Gnadenfrist" und ließ ihn auch noch in Hockenenheim an den Start gehen. "Manor hat mir geholfen, indem ich beim Großen Preis von Deutschland fahren durfte. Mit dem verfügbaren Geld hätte ich eigentlich nur bis vom Grand Prix von Ungarn fahren dürfen", so der 23jährige.

Weil Haryanto aber auch in den folgenden Wochen kein weiteres Geld auftreiben konnte, zog das Team in dieser Woche die Konsequenz, was sogar die indonesische Regierung auf den Plan rief. "Sportdirektor Dave Ryan hat im Februar versprochen, dass Rio Haryanto die ganze Saison lang Formel 1 fahren wird", behauptete ein Sprecher des Sportministeriums. "Außerdem hat Manor-Teamleiter Abdulla Boulsien noch im Juni gesagt, dass Rio zumindest zwei Jahre lang Teil der langfristigen Pläne des Teams sein wird."

Nun sieht es so aus, dass Haryanto dem Team bestenfalls als "dritter Fahrer" über 2016 hinaus erhalten bleiben könnte. Ob für Esteban Ocon seitens seiner Förderer Mercedes bzw. Renault für den Rest der Saison ebenfalls sieben Millionen Euro an Manor fällig waren, ist derzeit leider nicht bekannt.

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