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Formel 1: News

Ricciardo sieht Team als Mitfavorit

Straffere Zeitpläne sowie die Beseitigung eines Korrelationsproblems sollen bei Red Bull Racing einen erneuten Fehlstart verhindern.

Red Bull Racing will sich in der Formel-1-WM 2018 von Anfang an in Topform befinden. Wie Motorsportberater Helmut Marko gegenüber der offiziellen Website der Rennserie erklärte, soll es nicht wie heuer bis nach der Sommerpause dauern, ehe das Team aus eigener Kraft um Grand-Prix-Siege fahren kann. Gleichzeitig räumte er Versäumnisse ein: "Wir haben aus den diesjährigen Testfahrten in Barcelona gelernt. Wir werden nicht mehr mit einem Chassis anrücken, das nicht konkurrenzfähig ist."

Allen voran könnten veränderte Abläufe in der Fabrik den Zeitpunkt der Fertigstellung der Boliden positiv beeinflussen. Chefdesigner Adrian Newey – seit Jahren bekannt dafür, auf den letzten Drücker fertig zu werden – muss sich offenbar auf ein strafferes Regiment einstellen. "Wir haben unsere Zeitpläne geändert und gehen die Vorbereitungen im Winter anders an. Die Formel 1 ist ein Wettbewerb. Wenn andere besser sind, müssen wir härter schuften", skizzierte Marko die geplante Aufholjagd auf Ferrari und Mercedes.

Probleme mit der Angleichung von Simulationsergebnissen und dem realen Auto müssten dafür ad acta gelegt werden. Daniel Ricciardo ist zuversichtlich: "Wären wir so aus den Startlöchern gekommen wie Mercedes und Ferrari", sagte er, "hätten wir bis zuletzt um den Titel gekämpft. Wenn wir 2018 keinen Fehlstart hinlegen, sind wir vielleicht sogar die Favoriten." Allein in Teamhand liegt der Angriff auf den WM-Titel dennoch nicht. Marko nahm erneut Renault in die Pflicht: "Wenn wir einen verlässlichen Antrieb mit mehr PS haben, sollten wir besser aufgestellt sein. Wir wären näher an Mercedes dran."

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