MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Restarts: Whiting widerspricht Fahrer

Der Rennleiter macht sich wegen stehender Restarts keine allzu große Sorgen und bezeichnete Romain Grosjeans Bedenken als abwegig.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting kann die Bedenken Romain Grosjeans, die neuen stehenden Restarts nach Rennunterbrechungen könnten zu chaotischen Situationen führen, nicht nachvollziehen. Der Brite entgegnete dem Franzosen, er mache sich deshalb nicht allzu große Sorgen. Grund für Whitings Gelassenheit ist, dass der Haas-Fahrer und Co-Vorsitzende der Fahrervereinigung GPDA offenbar das sportliche Reglement vergessen habe.

Whiting wunderte sich darüber, dass Grosjean auf abgenutzte bzw. kalte Pneus als Gefahrenquelle verwiesen hat: "Dieser Kommentar scheint mir sogar etwas abwegig; sobald es eine rote Flagge gibt, wechseln doch ohnehin alle Piloten die Reifen." Dies ist während einer Unterbrechung in der Formel-1-WM tatsächlich erlaubt. Hinzu käme, dass weder der Haas-Pilot selbst noch ein Kollege den Dialog mit Whiting gesucht habe. "Mit mir hat jedenfalls kein Fahrer darüber gesprochen", sagte Whiting.

Dass während der Testfahrten, als die FIA die stehenden Restarts bei kühlen Bedingungen proben ließ, die meisten Piloten offenbar gut mit der Situation klargekommen sind, bestärkt Whiting in seiner Auffassung, ungeachtet der Vermutung, dass bei Abbruch die Räder ohnedies gewechselt würden. "In Barcelona war wenig Grip, deswegen hat nicht jeder gleich neue Reifen aufgezogen", so der FIA-Offizielle.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"