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Formel 1: News

Eddie Gossage rügt die Formel-1-WM

Der USGP in Austin wird 2019 am selben Tag wie ein NASCAR-Cup-Rennen ganz in der Nähe stattfinden; dessen Chef ist wenig begeistert.

Der (noch provisorische) Kalender der Formel-1-WM 2019 sorgt zumindest in den USA für Ärger, denn der Grand Prix der USA am 3. November kollidiert mit dem für den selben Tag geplanten Rennen zur NASCAR Cup Series in Fort Worth, keine 200 Meilen von Austin entfernt. Eddie Gossage, Streckenchef des betroffenen Texas Motor Speedway, ist dementsprechend sauer auf die FIA-Rennserie, zumal der NASCAR-Kalender bereits seit Monaten bekannt ist.

"Die Formel-1-WM sollte sich schämen, den Fans das anzutun", wetterte er und erklärte: "Ich denke, dass viele Fans – ich selbst eingeschlossen – gerne zu beiden Rennen gingen." Jetzt zwinge die Formel-1-WM die texanischen Motorsportfans dazu, sich für eines davon zu entscheiden. Es handle sich um eine weitere schlechte Entscheidung der für die Formel-1-WM Verantwortlichen und zeige, dass ihnen die Fans gleichgültig seien.

Letztlich sei es nicht nur für die Fans schlecht, sondern auch sowohl für die Formel-1-WM als auch den NASCAR-Cup, da man sich so gegenseitig die Zuschauer wegnehme. Auf Nachfrage, warum man nicht versuche, die Sache konstruktiv mit der FIA zu klären, erklärte Gossage auf twitter, dass man das in der Vergangenheit bereits ohne Erfolg versucht habe.

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