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Racing Point: Bei uns wird Vettel wieder aufblühen Sebastian Vettel will bei Aston Martin zurück auf die Siegerstraße finden
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Racing Point: Bei uns wird Sebastian Vettel wieder aufblühen

Andrew Green, Technikdirektor bei Racing Point, glaubt, dass Sebastian Vettels Ankunft 2021 nicht nur dem Team helfen, sondern auch er selbst aufblühen wird

In diesem Jahr erlebt Sebastian Vettel seine bisher schwierigste Formel-1-Saison. Gewiss hatte sich der Deutsche den Abschied von Ferrari anders vorgestellt. In seiner letzten Saison mit den Roten war das bis dato beste Ergebnis ein sechster Platz. In der Gesamtwertung liegt er auf einem abgeschlagenen 13. Rang.

Umso so größer sind die Spannung und Vorfreude darauf, wie sich Vettel bei Aston Martin schlagen wird, wo er ab der kommenden Formel-1-Saison antritt. Sowohl der viermalige Weltmeister als auch das Team, das aktuell noch unter dem Namen Racing Point unterwegs ist, verbinden große Hoffnungen mit dem Wechsel.

"Ich glaube, er wird dem gesamten Team eine völlig neue Dynamik verleihen", sagt Andrew Green, Technikdirektor bei Racing Point. "Es zeigt ein gewisses Maß an Absicht von Lawrence (Stroll, Eigentümer; Anm. d. R), wohin er das Team führen will und was er mit dem Team machen will. Ich denke, das ist eine wirklich starke Aussage."

Als mehrfacher Weltmeister werde Vettel eine Arbeitsmethodik einbringen, "die wir noch nie zuvor gesehen haben", glaubt Green. "Und das ist es, was wir wollen. Wir wollen jemanden, der schon da war und es geschafft hat und der uns zeigen kann, was es braucht. Was braucht es, um Rennen zu gewinnen? Um den Titel zu gewinnen?"

Umgekehrt ist Green davon überzeugt, dass Racing Point auch Vettel helfen kann. "Ich glaube, kopfmäßig ist er im Moment nicht so gut aufgehoben", analysiert der Technikexperte. "Wir sind einfach das beste Team, wenn es darum geht, die Kehrtwende zu schaffen und die Fahrer wieder in ihre Spur zu bringen."

"Ich glaube also, dass wir ihm wirklich helfen können", betont Green. Dass Racing Point ein vergleichsweise eher kleines Team ist, sei dabei nur von Vorteil: "Wir sind sehr fahrerorientiert. Wir nehmen uns viel Zeit, um unsere Fahrer zu verstehen und mit ihnen zu arbeiten, und wir bilden eine wirklich starke Bindung zu ihnen auf."

"Das hilft uns, sie zu fördern und dafür zu sorgen, dass sie sich wohl und sicher fühlen und sich keine Sorgen machen müssen, dass hinter ihrem Rücken etwas vor sich geht", erklärt Green. "Das erlaubt ihnen, sich so schnell wie möglich auf das Autofahren zu konzentrieren. Ich denke, wir können Seb in diese Lage zurückversetzen."

Motorsport-Total.com

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