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Haupsache seiner Katze geht es gut Max Verstappen wurde nach dem Crash von den Ärzten gestützt
Motorsport Images

Max Verstappen: Wäre auch mit Knochenbrüchen gestartet!

Der Red-Bull-Racing-Pilot spricht über seinen Unfall und die körperlichen Folgen und sagt, dass ihn auch eine Verletzung nicht vom Fahren abhalten würde

Mit 51g war Max Verstappen vor gut zwei Wochen in die Streckenbegrenzung von Silverstone geschlagen. Zwar kam der Niederländer glücklicherweise ohne größere Blessuren davon, dennoch wurde er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dass trotzdem nicht viel passiert ist, zeigt für ihn, wie sicher die Formel-1-Autos geworden sind.

"Aber man sollte so einen Einschlag nicht zu oft in Folge haben, denn das ist sicherlich nicht gut für deinen Körper", sagt Verstappen. Denn dass der Aufprall nicht ohne war, belegt schon der Funk nach dem Crash, als Verstappen kaum mehr als ein Wimmern herausbrachte. "Als das Team gefragt hat, wie es mir geht, bekam ich kaum Luft. Aber ich wollte es wissen lassen, dass ich okay bin."

"Aber in dem Moment hat es schon wehgetan", sagt er. 51g seien auf jeden Fall "keine schöne Erfahrung". Zwar hat er sich die Aufnahmen im Nachhinein nicht angeschaut, doch zumindest Aussagen von seinem Team gehört. "Sie haben auch die Aufnahmen von der Halo-Kamera, wo man meinen Körper und meinen Kopf in Zeitlupe sieht. Das ist wohl nicht schön anzuschauen."

Die Nachwirkungen des Unfalls spürte er auch am nächsten Morgen: "Alles war ziemlich steif", schildert er. Doch Zeit für Regeneration hatte er nicht: "Ich musste am Montagmorgen meine Katze abholen, darum musste ich ziemlich früh aufstehen", lacht Verstappen.

Doch selbst die Steifheit hätte ihn im Zweifel nicht davon abgehalten, an diesem Tag wieder ins Auto zu steigen, wenn es nötig gewesen wäre: "Ich wäre wieder hinter dem Lenkrad gewesen, egal was kommt", stellt er klar. "Ich würde niemals jemand anderen mein Auto fahren lassen. Selbst wenn ich mir heimlich etwas gebrochen hätte, hätte mich das nicht abgehalten."

Daher ist es auch logisch, dass Verstappen hier in Ungarn wieder am Start ist und auf Wiedergutmachung sinnt. Dass er das Rennen von Silverstone ohne den Unfall gewonnen hätte, davon ist er überzeugt. "Ich denke, wir hatten den nötigen Speed, auch wenn wir vielleicht nicht die perfekte Flügeleinstellung hatten."

Acht Punkte Vorsprung hat er jetzt nur noch vor seinem Widersacher Lewis Hamilton, in der Teamwertung sind es sogar nur vier Punkte. Das möchte Verstappen jetzt wieder aufbauen. "Silverstone war für Mercedes traditionell ein sehr starker Kurs, Ungarn auch. Trotzdem denke ich, dass wir eine ernsthafte Chance haben werden", so der Niederländer. "Schauen wir mal."

Motorsport-Total.com

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