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Max Verstappen: Bahrain zeigt, wie schwierig Überholen weiterhin ist Max Verstappen fand am Ende einfach keinen Weg mehr vorbei
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Max Verstappen: Bahrain zeigt, wie schwierig Überholen weiterhin ist

Max Verstappen kam in Bahrain in der Schlussphase nicht mehr an Lewis Hamilton vorbei - Der Niederländer ärgert sich, die "Track-Position" aufgegeben zu haben

Max Verstappen hatte am vergangenen Sonntag in Bahrain wohl das schnellste Auto. Das Rennen gewann allerdings trotzdem Lewis Hamilton im Mercedes. Das Weltmeisterteam hatte es geschafft, Hamilton mit der Strategie in Führung zu bringen. Auf der Strecke schaffte es der Red-Bull-Pilot danach nicht wieder vorbei.

"Es hat einfach wieder gezeigt, dass die 'Track-Position' super wichtig ist", erklärt der Niederländer, der daran erinnert, gegen Rennende die "besseren Reifen" gehabt zu haben. "Ich konnte ziemlich komfortabel aufholen. Aber als ich an Lewis herankam, [...] hatte ich einfach keinen Grip", berichtet er.

"Natürlich hatte ich noch immer besseren Grip als Lewis. Aber es war nicht genug, um einen Unterschied zu machen", so Verstappen. Hamilton absolvierte seinen letzten Boxenstopp bereits in Runde 28, Verstappen erst elf Umläufe später. Beide waren im Schlussstint auf der harten Mischung unterwegs.

Verstappen war deutlich schneller, doch abgesehen von einem Versuch, nach dem er die Position wieder an Hamilton zurückgeben musste, hatte er keine Chance, die durch den "Undercut" von Mercedes verlorene Position auf der Strecke wieder zurückzugewinnen. "Es war unmöglich, noch einmal wirklich etwas zu versuchen", berichtet er.

"Ich war immer zu weit hinten", so Verstappen, der verrät: "In Kurve 13 hatte ich [einmal] heftiges Übersteuern, und danach hatte ich keine Reifen mehr, um anzugreifen. Meine Reifen waren zehn oder elf Runden jünger, aber bei diesen Autos ist der Vorteil sehr schnell weg, sobald man einmal auf 1,5 Sekunden herankommt."

Zudem habe am Sonntag auch der Wind dafür gesorgt, dass er keine Chance mehr gehabt habe, eine weitere Attacke zu starten. "Wir müssen analysieren, was wir bei der Strategie vielleicht hätten besser machen können. Wir hatten aber auch nicht die Reifen, die sie hatten", erinnert Verstappen.

Während Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas für das Rennen noch je zwei neue Sätze der harten Reifenmischung hatten, war es bei Verstappen nur eine. Dafür hatte der Niederländer noch einen frischen Satz Mediums. Verstappen fuhr deshalb die Strategie Medium-Medium-Hard, Hamilton Medium-Hard-Hard.

"Daher waren wir bei der Strategie nicht besonders flexibel. Vielleicht hätten wir unsere Reifen während des Trainings besser auswählen können", grübelt Verstappen, für den klar ist, das Rennen auch durch die Strategie verloren zu haben. "Bei diesen Autos ist es seit drei Jahren sehr wichtig, die 'Track-Position' zu haben", erinnert er.

"Und die haben wir [am Sonntag] aufgegeben", so Verstappen.

Motorsport-Total.com

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