MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Vettel-Disqualifikation bleibt aufrecht Sebastian Vettel bleibt vom Ungarn-Grand-Prix disqualifiziert
Motorsport Images/Canva

Vettel-Disqualifikation bleibt: Aston-Martin-Revision scheitert

Die FIA bleibt bei der Disqualifikation von Sebastian Vettel: Aston Martin scheitert mit Revisionsantrag und kann keine relevanten Beweise vorlegen

Sebastian Vettel bleibt weiterhin vom Formel-1-Rennen in Ungarn 2021 ausgeschlossen. Das ist das Ergebnis der Anhörung von Aston Martin mit den Kommissaren am heutigen Montag. Die FIA hat den Antrag auf Revision am Montagabend abgelehnt, weil Aston Martin ihrer Ansicht nach keine neuen, relevanten und signifikanten Beweise vorlegen konnte.

Aston Martin hatte als Beweis eine Analyse von mehr als 100 Kanälen mit Daten zum Kraftstoffsystem vorgelegt und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass ein Defekt dafür verantwortlich war, dass die FIA nicht die notwendigen 1,0 Liter Benzin nach dem Rennen entnehmen konnte. Das Überdruckventil des Tanks wird als Hauptschuldiger ausgemacht.

Infolge eines Druckverlusts im Tank soll Luft in diesen gepumpt worden sein, wodurch unabsichtlich eine erhebliche Menge Kraftstoff abgelassen wurde, sodass am Ende nur 0,3 Liter entnommen werden konnte.

In der Begründung der FIA heißt es dazu: "Für die Beurteilung der Frage, ob die 1-Liter-Grenze überschritten wurde oder nicht, ist es unerheblich, warum weniger als ein Liter vorhanden war."

"Es kann eine Reihe von Erklärungen geben, warum am Ende eines Rennens die Restmenge nicht ausreicht. In jedem Fall liegt es in der alleinigen Verantwortung des Teilnehmers, dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug zu jeder Zeit dem Reglement entspricht. Es ist kein Argument, zu behaupten, dass kein Leistungsvorteil erzielt wurde."

Um einen "relevanten" Grund zu haben, hätte Aston Martin belegen müssen, dass noch mehr als ein Liter übrig war. "Die Erklärung, warum diese Voraussetzung nicht erfüllt werden konnte, ist für die Entscheidung, ob ein Regelverstoß vorliegt, nicht relevant", so die Begründung.

Das heißt, dass die Disqualifikation von Sebastian Vettel vorerst aufrecht erhalten bleibt. Aston Martin, die am Montag durch Teamchef Otmar Szafnauer, Technikchef Andrew Green und Sportdirektor Andy Stevenson vertreten wurden, haben mit ihrem Protest noch ein zweites Mittel, um das Urteil aufheben zu lassen.

Die FIA wurde durch Rennleiter Michael Masi, Technikchef Nikolas Tombazis, dem Stellvertretenden Chef für Technische Angelegenheiten, Tim Goss, und Datenanalyst Cedrik Staudohar vertreten.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Domenicali nennt Perspektive

Formel 1 vor Deutschland-Comeback?

Die Formel 1 prüft eine Rückkehr nach Deutschland: Doch zwischen ersten Gesprächen und einem tatsächlichen Comeback liegen noch erhebliche Hürden

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

Neuer Vertrag bei Red Bull

Verstappen-Zukunft in der F1 geklärt!

Max Verstappen hat allen Wechselgerüchten ein Ende bereitet und seine Verlängerung bei Red Bull in der Formel 1 verkündet

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt