MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Perez nimmt Teamorder-Streit gelassen: "Wir sind alle erwachsen" Sergio Perez ist sich der Unterstützung von Max Verstappen in Abu Dhabi sicher
Motorsport Images

Perez nach Teamorder-Eklat sicher: "Wird in Abu Dhabi anders sein"

Nach dem ersten Frust sieht Sergio Perez den Streit um die von Max Verstappen verweigerte Teamorder bereits geklärt und wappnet sich für Abu Dhabi

Der Streit um die Teamorder bei Red Bull ist seit dem Grand Prix von Brasilien das beherrschende Thema in der Formel 1. Doch Sergio Perez hofft, dass sich alle Beteiligten wie "Erwachsene" verhalten werden. Er selbst lehnte es bisher ab, sich im Detail zu den Vorgängen zu äußern.

"Wir werden das alles intern im Team klären und dann weitermachen", sagte er unmittelbar nach dem Rennen. Max Verstappen hatte sich trotz klarer Ansage vom Kommandostand geweigert, Perez Platz sechs abzutreten, um im Kampf um Platz zwei in der Fahrer-WM Punkte gegenüber Charles Leclerc gutzumachen.

"Natürlich bin ich enttäuscht", kommentierte Perez die Weigerung seines Teamkollegen, ihn vorbeizulassen, "vor allem nach allem, was ich getan habe. Aber ich bin mir sicher, dass wir alle erwachsen sind und wir werden als Team weitermachen."

Während Verstappen erklärte, er habe "seine Gründe", erinnerte Perez an frühere Gelegenheiten, bei denen er ihm geholfen hatte: "Offensichtlich habe ich in der Vergangenheit viel für ihn getan, das ist kein Geheimnis. Aber wie ich schon sagte, ist es gut, diese Diskussion intern zu führen, und wir machen als Team weiter."

Zudem betonte Perez, dass er glaube, die Situation sei geklärt. "Ja, definitiv. Ansonsten macht es für mich keinen Sinn. Es wird nicht nur in Abu Dhabi anders sein, sondern auch in Zukunft. Wir werden immer das Team vor unsere Interessen stellen."

Perez hatte ein schwieriges Wochenende in Brasilien. Er lag die meiste Zeit des Rennens hinter dem späteren Sieger George Russell auf Platz zwei, rutschte aber in der Schlussphase vom dritten auf den siebten Platz ab: "Ja, es wurde immer schlimmer."

"Wir hatten einen wirklich guten ersten Stint. Der zweite Stint lief gut, aber der letzte Stint war sehr, sehr schlecht, vor allem mit dem Safety-Car." Denn während Perez beim Safety-Car-Neustart auf Medium-Reifen unterwegs war, hatte die Rivalen Softs aufgezogen, sodass er für sie zur leichten Beute wurde.

Über das Duell mit Leclerc beim Saisonfinale in Abu Dhabi sagte Perez: "Ich denke, es wird derjenige, der als Erster ins Ziel kommt, also wäre es schön, das zu schaffen." Vor dem letzten Rennen liegen beide mit 290 Punkten noch gleichauf.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt