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Rückkehr im Blick: Nikita Masepin will wieder in der Formel 1 Nikita Masepin will sich zurück in die Formel 1 kämpfen
Motorsport Images

Rückkehr im Blick: Masepin würde "sofort" wieder in der Formel 1 starten

Nikita Masepin wurde von Haas vor die Tür gesetzt - Trotz seines Rausschmisses hofft der 23-Jährige dennoch auf eine Rückkehr in die Formel 1

Der Krieg in der Ukraine hat die Karriere von Nikita Masepin mächtig durcheinander gewirbelt. Eigentlich sollte der Russe für das US-amerikanische Team Haas in der Formel 1 an den Start gehen und sich dort mit Mick Schumacher messen. Aufgrund der scharfen Sanktionen musste aber erst der russische Sponsor Uralkali und dann auch der Rennfahrer selbst weichen. Kevin Magnussen hat das Cockpit von Masepin übernommen, der aber auf eine Rückkehr hofft.

Gegenüber 'Match TV' sagt Masepin: "Ich würde sofort wieder ins Lenkrad greifen und die erste Möglichkeit nutzen. Manchmal passieren Wunder", reagiert der Russe auf die Aussage, dass es unwahrscheinlich sei, dass ein Formel-1-Team ihn erneut unter Vertrag nimmt. Er vergleicht sich mit seinem Nachfolger Magnussen, der die Königsklasse auch schon abgeschrieben hatte.

"Alles ist möglich", gibt sich Masepin kämpferisch. "Magnussen ist nach seiner Pause in sehr guter Form und hat bewiesen, was er kann. Ich plane, seine Erfolgsgeschichte zu kopieren." Wohin die Reise für den Russen gehen wird, steht noch nicht fest. Er erwägt, über eine andere Meisterschaft zurück in die Formel 1 zu gelangen oder erst einmal wieder als Reservepilot Fuß zu fassen.

"Vor vier Monaten konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass sich alles so schnell ändert", so der Ex-Formel-1-Fahrer. "Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass in vier Monaten für mich wieder alles in Ordnung ist, aber ich hoffe es." Laut Masepin hat er seit seines Rauswurfs bei Haas nicht eine einzige Nachricht von seinen ehemaligen Teammitgliedern erhalten. Warum das der Fall ist, weiß er nicht.

"Wenn ein Mechaniker oder jemand, mit dem ich eng zusammenarbeitet habe, entlassen wurde, habe ich eine Nachricht auf Whatsapp geschickt, unabhängig von meiner Einstellung zur Person oder zur Geschäftsführung", erklärt Masepin, der das menschlich nicht nachvollziehen kann. Für Mick Schumacher, der bei Haas in einer Krise steckt, findet Masepin kein gutes Wort: "Die Ergebnisse sprechen für sich, da muss ich nichts mehr hinzufügen."

Motorsport-Total.com

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