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Helmut Marko bleibt Zwischen Christian Horner und Helmut Marko ist alles in bester Ordnung, betont Horner
Motorsport Images

Christian Horner dementiert Medienbericht: Helmut Marko bleibt

Christian Horner räumt mit Gerüchten brasilianischer Medien auf, dass es zwischen ihm und Helmut Marko Spannungen gebe - Keine Veränderung der Arbeitsweise

"Er spielt immer noch eine sehr wertvolle Rolle im Team und es gibt absolut keine Absicht oder Wunsch von mir oder irgendjemandem im Team, dass sich das ändert." - Christian Horner stellt klar, dass zwischen ihm und Helmut Marko beim Formel-1-Team Red Bull alles in Ordnung ist.

Gegenüber 'Mirror Sport' stellt er klar, dass die Rolle des Red-Bull-Motorsportberaters in keiner Weise in Frage gestellt sei und betont sein gutes Verhältnis zu seinem Landsmann seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

Brasilianische Medien hatten in den vergangenen Tagen unter anderem mit Hilfe des ehemaligen Formel-1-Piloten Luciano Burti berichtet, dass es Red-Bull-interne Spannungen zwischen Teamchef Horner und Motorsportberater Marko gebe und Letzterer sogar gehen solle.

Horner dementiert: "Wir sprechen sehr regelmäßig über alle Aspekte. Für Helmut ist es seit dem Tod seines Freundes und Kollegen Dietrich [Mateschitz] ein bisschen anders, aber er spielt immer noch eine sehr wertvolle Rolle im Team".

"Es gibt absolut keine Absicht oder den Wunsch von mir oder irgendjemandem im Team, dass sich das ändert. Solange er weitermachen will - er ist mit seinen 80 Jahren immer noch sehr rüstig - sehe ich keine Veränderung in unserer Arbeitsweise."

Erfolgreichstes Jahr des Teams

Horner betont zwar, dass sich die Rollen und das Geschäft "weiterentwickeln" würden. Aber: "Die Art und Weise, wie wir arbeiten, ist gleich geblieben, im Rennalltag hat sich nichts geändert. Operativ führe ich das Unternehmen von Tag zu Tag."

"Bei wichtigen Entscheidungen stimmen wir uns natürlich ab, egal ob es um Fahrer oder strategische Entscheidungen geht. Das ist eine Partnerschaft, die seit vielen, vielen Jahren funktioniert. Jeder spielt seine Rolle und hat seine Aufgabe."

"Der Konzern entwickelt sich auch ohne seinen Chef weiter. Das Unternehmen ist kerngesund und in bester Verfassung. Wir sind auf dem Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Das Leben geht weiter und wir arbeiten weiter mit den Werten, die Dietrich verkörpert und dem Team eingeimpft hat."

"Wir steuern auf das wahrscheinlich erfolgreichste Jahr unserer Geschichte zu. Das ist das Ergebnis der Arbeit aller 22 Abteilungen in unserem Business. Sie müssen alle harmonisch zusammenarbeiten, sonst kann man nie solche Ergebnisse erzielen, wie wir sie erzielt haben. Und natürlich haben wir [mit Max Verstappen] einen herausragenden Fahrer."

Gesundes Verhältnis seit 27 Jahren

Horner betont, dass er auf eine lange gemeinsame Geschichte mit Helmut Marko zurückblicken kann und ihm alles zu verdanken hat: "Meine Beziehung zu Helmut geht auf das Jahr 1996 zurück, als ich zum ersten Mal einen Trailer von ihm kaufte, um in der Formel-3000-Meisterschaft anzutreten."

Damals besaß Horner bereits sein eigenes Team Arden, das bis heute existiert. Seine fahrerischen Leistungen waren bekanntlich eher durchschnittlich, aber in Sachen Teammanagement machte er schnell große Fortschritte, sodass er sich bereits 1999 auf seine Rolle als Teamchef konzentrierte.

"Ich bin gegen sein Team angetreten. Und als er bei Red Bull für die Nachwuchsfahrer verantwortlich war, habe ich diese Fahrer in der Formel 3000 unter Vertrag genommen und die Meisterschaft gewonnen." Arden dominierte die letzten Jahre der Formel 3000, gewann drei Teamtitel in Folge und holte mit Björn Wirdheim und Vitantonio Liuzzi die letzten beiden Fahrertitel.

"Er hat mich dann empfohlen und mir vor den Augen von Dietrich Mateschitz die Chance gegeben [Formel-1-Teamchef zu werden]. Ohne Helmut wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Wie den jungen Fahrern, denen er eine Chance gegeben hat, hat er auch mir eine Chance gegeben."

"Wir hatten immer ein sehr gutes und offenes Verhältnis. Natürlich gibt es hin und wieder Dinge, bei denen wir unterschiedlicher Meinung sind, aber ich denke, das ist gesund."

Motorsport-Total.com

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