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Neuer FIA-F1-Beauftragter Dieter Rencken übernimmt den neuen Posten des Formel-1-Beauftragten
Motorsport Images

Ehemaliger Journalist Dieter Rencken wird Formel-1-Beauftragter der FIA

Dieter Rencken, langjähriger Journalist von Motorsport-Total.com, übernimmt den neuen Posten des Formel-1-Beauftragten der FIA

Der Automobil-Weltverband FIA hat nach Informationen von Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, einen Formel-1-Beauftragten (englischer Originaltitel: F1-Commissioner) ernannt, der den Verband bei der Entwicklung von Strategien und Verbesserungen rund um die Formel 1 unterstützen soll.

Der ehemalige F1-Journalist Dieter Rencken, der bis Ende 2018 auch viele Jahre für Motorsport-Total.com tätig war, übernimmt diese Aufgabe mit sofortiger Wirkung. Der Südafrikaner ist seit einigen Monaten Berater von FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem.

Rencken wird den Angaben zufolge direkt an Ben Sulayem berichten und an der Formulierung und Umsetzung von Verbesserungen für die Formel 1 mitwirken. Darüber hinaus wird er an den Gesprächen zur Ausarbeitung des neuen Concorde-Agreements teilnehmen.

Das neue Grundsatzabkommen über die kommerziellen Aspekte der Formel 1 soll 2026 in Kraft treten. Die FIA ist eine von der FOM, dem kommerziellen Rechteinhaber der Formel 1, getrennte Organisation.

Pläne für den Posten sind nicht neu

Die Idee eines Formel-1-Beauftragten bei der FIA ist nicht neu. Bereits 2009 wollte der damalige FIA-Präsident Jean Todt bei seinem Amtsantritt einen solchen Posten schaffen. Die Pläne zerschlugen sich jedoch aus zwei Gründen.

Zum einen gelang es Todt nicht, den richtigen Kandidaten zu finden, da die FIA als Non-Profit-Organisation nicht in der Lage war, entsprechend qualifizierte Personen zu bezahlen. In einer Rede sagte Todt damals: "Wir müssen jemanden finden, der bereit ist, seine Zeit und seine Fähigkeiten quasi umsonst zur Verfügung zu stellen".

Letztendlich verwarf Todt die Idee komplett, da er der Meinung war, dass die Rolle des Beauftragten nicht notwendig sei, solange der damalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone der starke Mann an der Spitze der Formel-1-Kommission sei.

Bin Sulayem: "Das ist keine One-man-Show"

Letzten Monat sprach Todts Nachfolger Bin Sulayem jedoch davon, dass mehr Leute um ihn herum arbeiten müssten, während er denjenigen, die die Verhandlungen über das Concorde-Agreement führen würden, sein Vertrauen aussprach.

"Das ist keine One-man-Show", sagte er. "Ich spreche immer mit unserem Team. Wenn Sie mich vor sechs Monaten gefragt hätten, hätte ich gesagt, dass ich nicht genug gute Leute habe, um das zu verhandeln."

"Heute habe ich ein gutes Team. Es ist gut, jetzt anzufangen. Aber unser Haus steht noch nicht in Flammen. Und das neue Concorde-Agreement sollte für alle drei Parteien fair sein: FIA, FOM und die zehn Teams, falls es sie noch gibt. Ich denke, dass wir dann ein gutes Gefühl haben werden", so bin Sulayem.

Motorsport-Total.com

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