MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neuer FIA-F1-Beauftragter Dieter Rencken übernimmt den neuen Posten des Formel-1-Beauftragten
Motorsport Images

Ehemaliger Journalist Dieter Rencken wird Formel-1-Beauftragter der FIA

Dieter Rencken, langjähriger Journalist von Motorsport-Total.com, übernimmt den neuen Posten des Formel-1-Beauftragten der FIA

Der Automobil-Weltverband FIA hat nach Informationen von Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, einen Formel-1-Beauftragten (englischer Originaltitel: F1-Commissioner) ernannt, der den Verband bei der Entwicklung von Strategien und Verbesserungen rund um die Formel 1 unterstützen soll.

Der ehemalige F1-Journalist Dieter Rencken, der bis Ende 2018 auch viele Jahre für Motorsport-Total.com tätig war, übernimmt diese Aufgabe mit sofortiger Wirkung. Der Südafrikaner ist seit einigen Monaten Berater von FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem.

Rencken wird den Angaben zufolge direkt an Ben Sulayem berichten und an der Formulierung und Umsetzung von Verbesserungen für die Formel 1 mitwirken. Darüber hinaus wird er an den Gesprächen zur Ausarbeitung des neuen Concorde-Agreements teilnehmen.

Das neue Grundsatzabkommen über die kommerziellen Aspekte der Formel 1 soll 2026 in Kraft treten. Die FIA ist eine von der FOM, dem kommerziellen Rechteinhaber der Formel 1, getrennte Organisation.

Pläne für den Posten sind nicht neu

Die Idee eines Formel-1-Beauftragten bei der FIA ist nicht neu. Bereits 2009 wollte der damalige FIA-Präsident Jean Todt bei seinem Amtsantritt einen solchen Posten schaffen. Die Pläne zerschlugen sich jedoch aus zwei Gründen.

Zum einen gelang es Todt nicht, den richtigen Kandidaten zu finden, da die FIA als Non-Profit-Organisation nicht in der Lage war, entsprechend qualifizierte Personen zu bezahlen. In einer Rede sagte Todt damals: "Wir müssen jemanden finden, der bereit ist, seine Zeit und seine Fähigkeiten quasi umsonst zur Verfügung zu stellen".

Letztendlich verwarf Todt die Idee komplett, da er der Meinung war, dass die Rolle des Beauftragten nicht notwendig sei, solange der damalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone der starke Mann an der Spitze der Formel-1-Kommission sei.

Bin Sulayem: "Das ist keine One-man-Show"

Letzten Monat sprach Todts Nachfolger Bin Sulayem jedoch davon, dass mehr Leute um ihn herum arbeiten müssten, während er denjenigen, die die Verhandlungen über das Concorde-Agreement führen würden, sein Vertrauen aussprach.

"Das ist keine One-man-Show", sagte er. "Ich spreche immer mit unserem Team. Wenn Sie mich vor sechs Monaten gefragt hätten, hätte ich gesagt, dass ich nicht genug gute Leute habe, um das zu verhandeln."

"Heute habe ich ein gutes Team. Es ist gut, jetzt anzufangen. Aber unser Haus steht noch nicht in Flammen. Und das neue Concorde-Agreement sollte für alle drei Parteien fair sein: FIA, FOM und die zehn Teams, falls es sie noch gibt. Ich denke, dass wir dann ein gutes Gefühl haben werden", so bin Sulayem.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben