RALLYE

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28. Rallye Monte Carlo Historique
Foto: Ernst Klimitsch

Interessantes Duell bei der Monte Historique

Ex-Ö-Ring Boss Hans Geist gegen Takuma Sato (F1) u. Bruno Saby (Dakarsieger). Alle drei Teams erreichten das Ziel im Fürstentum, man hatte sehr viel Spaß u. Freude

Nach der zur Rallye Weltmeisterschaft zählenden Monte Carlo Rallye waren die historischen Teams im Einsatz. Nicht weniger als 244 Mannschaften waren vom 29. Jänner bis 7. Februar 2026 sechs Tage lang unterwegs, um in dieser Gleichmäßigkeitsprüfung ihr Können unter Beweis zu stellen. Darunter waren auch klingende Namen aus der Welt des Motorsportes früherer Tage, wie etwa der japanische Formel 1 Pilot Takuma Sato mit Co-Pilot Sota Kawashima auf Honda Civic RS (Baujahr 1975), ebenso der bekannte französische Dakar-Sieger Bruno Saby mit Beifahrer Christophe Marques auf einem Renault 5 Turbo (Baujahr 1980). Gestartet wurde dieser Klassiker wie früher, von insgesamt sechs verschiedenen Startorten (John O´Groats, Bad Homburg, Monte Carlo, Torino, Barcelona und Reims). Die letzten beiden Prüfungen wurden am Samstag im Rahmen der Nacht der langen Messer mit der berühmten Prüfung auf den Col de Turini gefahren.

Neben einigen Teilnehmern aus Österreich war auch das Team von Hans Geist mit Co. Ernst Klimitsch auf einem Porsche 356 C 1600 (Baujahr 1964) am Start. Der nunmehrige Geschäftsführer des Golf-Resort Haugschlag im Waldviertel war Ende der Neunziger Jahre auch Geschäftsführer des A1-Ringes in Spielberg in der Steiermark. Dadurch war er sehr eng mit der Formel 1 verbunden und kannte so auch den Japaner Takuma Sato, jetzt USA, aber auch den Franzosen Bruno Saby:“ Wir trafen uns schon im Vorfeld der historischen Monte Carlo Rallye und beschlossen die bei der Rallye geforderte Gleichmäßigkeit zu opfern und nur für uns eine eigene Rallye in der Rallye zu fahren. Dies gelang auch, wir sammelten wegen des zu schnellen Tempos natürlich jede Menge Strafpunkte, hatten aber dabei sehr viel Spaß. Für uns stand auch nicht der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern wir hatten nach den sechs Tagen trotzdem das Gefühl tollen Motorsport geleistet zu haben. Dies trotz viel Nebel, Schnee und rutschigen Streckenabschnitten haben wir das Ziel in Monte Carlo erreicht und was auch wichtig war, unsere Autos blieben trotz der schlechten Wetterbedingungen heil.

Dies traf vor mehr als zwanzig Jahren nicht auf Takuma Sato zu, der beim Formel 1 Grand Prix von Österreich von Nick Heidfeld angefahren wurde, sich überschlug, wobei beim JORDAN-Honda ein Loch in die Cockpitwand gerissen wurde. Sato blieb glücklicherweise unverletzt und konnte rasch aus seinem Boliden geborgen werden.“

Der Ordnung halber seien aber, trotz der vorher erwähnten Umstände, die Platzierungen der drei genannten Teams im Schlussklassement der Historic Rallye Monte Carlo 2026 erwähnt werden. Sato landete auf Platz 169, Geist mit Klimitsch, der auch vier Prüfungen als Pilot absolvierte, reihten sich auf Platz 179 ein und Saby mit den meisten Strafpunkten landete auf Rang 188.

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