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WRC Monte-Carlo: Nach SP3 Oliver Solberg im Toyota GR Yaris führt die "Monte" nach Etappe 1 an
McKlein Photography / LAT Images

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Bei der Rallye Monte-Carlo, dem Saisonauftakt 2026 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), sind am Donnerstag die ersten drei Wertungsprüfungen (WPs) bei erwartet schwierigen Bedingungen über die Bühne gegangen. Nässe, Schnee, Eis und Nebel machten den Rallye-Stars zu schaffen.

Als erster Spitzenreiter der neuen WRC-Saison übernachtet Oliver Solberg. Der 24-jährige Toyota-Neuzugang aus Schweden markierte auf der vereisten und verschneiten WP2 die klare Bestzeit, nachdem er auf der nassen WP1 Zweitschnellster hinter Teamkollege Elfyn Evans gewesen war. Auf der knapp 24 Kilometer langen WP2 war Solberg mehr als 30 Sekunden schneller als Evans.

Auf WP3 war es aufgrund der späten Startzeit von 20:40 Uhr nicht nur schon dunkel, sondern noch dazu stark neblig. Mit kaum Sicht war es die letzte große Herausforderung für die Rallye-Stars auf der ohnehin schon extrem schwierigen Auftaktetappe der "Monte".

Besonders tückisch waren die Bedingungen auf WP2 und WP3. Angesichts der kaum berechenbaren Eisflächen und dem anschließenden Blindflug durch den Nebel sprachen die WRC-Stars am Ende der Etappe von "den schwierigsten Bedingungen, die wir je erlebt haben", von "komplett verrückten Verhältnissen" und von den "am wenigsten Spaß machenden" Bedingungen.

Die von starkem Nebel gekennzeichnete WP3 wurde, nachdem die Topfahrer im Ziel waren, sogar aus Sicherheitsgründen abgebrochen und für die nachfolgenden Klassen WRC2 und WRC3 für vorzeitig beendet erklärt.

In die Freitagsetappe geht Spitzenreiter Oliver Solberg mit einem Vorsprung von 44,2 Sekunden auf Elfyn Evans. Trotz des großen Vorsprungs zeigte sich auch Solberg von den Verhältnissen verblüfft. In Anspielung auf den Nebel auf WP3 sprach er von "hundert Beinahe-Abflügen", die er zu meistern hatte.

Hinter Solberg und Evans folgt aktuell ihr Teilzeit-Toyota-Teamkollege Sebastien Ogier, der neunmalige und amtierende Weltmeister. Er markierte auf WP3 die Bestzeit vor Solberg, übernachtet aber mit 1:08,6 Minuten Rückstand auf den jungen Schweden.

Johannes Keferböck und Ilka Minor (Toyota GR Yaris Rally2) liegen in der Klasse RC2 auf Platz 19 und führen im WRC Masters Cup. Das Baumschlager Rallye Racing Team liegt mit Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain (Skoda Fabia RS Rally2) auf Platz 13 der Klasse RC2. Dass BRR-Team verlautbarte auf den sozialen Medien: "In der zweiten Sonderprüfung der 94. Rallye Monte Carlo 2026 schlugen Albert & Jara bei extrem schwierigen Bedingungen mit dem Heck an und mussten den Boliden im Ziel der SP für heute abstellen."

Bis zur Zielankunft am Sonntag stehen bei der Rallye Monte-Carlo insgesamt 17 Wertungsprüfungen auf dem Programm.

Motorsport-Total.com

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