RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown
Foto: Marcin Rybak

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Sie ist der legendäre Klassiker des Rallyesports - die Rallye Monte Carlo (21. bis 25. Jänner)! Seit vielen Jahren wird mit diesem Kult-Event die Saison der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eröffnet. Bei der 94. Ausgabe der „Monte“ sind Johannes Keferböck und Ilka Minor das einzige Fahrerduo aus Österreich - der Toyota GR Yaris Rally2 des K4 Rally Teams wird vom Semi-Werksteam Gazoo Racing France eingesetzt.

Schon am vergangenen Samstag wurde in Südfrankreich ein Test absolviert. Johannes Keferböck berichtet: „Wir konnten rund 70 Kilometer abspulen und sind sehr gut mit dem Auto klargekommen. Es gab vollen Regen, sehr viel Schlamm - man kann es sich vorstellen wie die Kroatien-Rallye unter Regenbedingungen. Aber: Es gab keinen Schnee!“

Wetter-„Roulette“ sorgt für Spannung

Die „Monte“ und der Schnee - stets ersehnt, doch nicht immer wird dieser Wunsch erfüllt. Das Wetter rund um das Fürstentum wird im WRC-Servicepark mit Spannung erwartet. Es gibt Prognosen, welche pünktlich zum Rallyestart Neuschnee versprechen, doch die erfahrene Ilka Minor winkt ab: „Das Wetter und auch die Prognosen ändern sich im Grunde stündlich. Die Satellitenkarte zeigt an, dass sich etwas nähert - doch niemand weiß so recht, womit man wirklich rechnen kann.“

Johannes Keferböck, der sich bereits mit dem Start bei seiner großen Heimrallye, der Jännerrallye auf die „Monte“ vorbereitet hat, wünscht sich Neuschnee, weiß aber auch: „Je wechselhafter das Wetter wird, desto schwieriger wird es für alle.“

Bei sonnigen sechs Plusgraden und absoluter Trockenheit wurde am Mittwoch ein 4,25 Kilometer langer Shakedown in Gap absolviert. Johannes erzählt: „Wir sind zweimal über die Prüfung gefahren und haben uns gut auf die Bedingungen eingeschossen. Manche sind trotz Trockenheit mit Spikes gefahren, um sich darauf einzustellen.“

Die Rallye wird am Donnerstag um 16.05 Uhr MEZ eröffnet, es sind drei Abendprüfungen über insgesamt 60 Kilometer zu absolvieren. Bis dahin kann sich das Wetter noch mehrmals „drehen“…

Fahrercoach Lefebvre - Eis-Spione Wittmann & Winter

Bei solchermaßen unberechenbaren Bedingungen sind die sogenannten „Eisspione“ von größter Bedeutung. Hier setzt das K4 Rally Team mit Franz Wittmann junior und Gerald „Gerry“ Winter auf ein kompetentes Duo.

Dazu kommt: Das K4 Rally Team hat auch den früheren WRC3-Weltmeister Stephane Lefebvre als Fahrercoach engagiert - als Franzose blickt der 33-Jährige auf zahlreiche Starts in Monte Carlo zurück. Und: „Stephane ist auch als Eisspion für Weltmeister Sebastien Ogier im Einsatz - so erhalten wir zusätzlich zu den Infos von Franz und Gerry auch noch die eine oder andere Info dazu.“

WRC Masters-Sieg: „Deshalb sind wir hier!“

In der stark besetzten Klasse RC2 sind insgesamt 31 Teams am Start, davon kämpfen 24 um Punkte in der WRC2, darunter natürlich auch das Duo Keferböck/Minor.

Im WRC Masters Cup für Fahrer ab 50 sind drei Teams am Start. Neben dem K4 Rally Team im schwarz-grünen K4 Toyota GR Yaris Rally2 kämpfen noch die Iren Eamonn Boland/„MJ“ auf einem Ford Fiesta Rally2 sowie Luciano Cobbe/Davide Bianchi im Skoda Fabia RS Rally2. Für Johannes Keferböck zählt hier nur eines: „Wir fahren selbstverständlich um den Sieg. Deshalb sind wir hier!“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Neulinger

Erfolgreiche Testrallye in Niederösterreich

Mit Rang zwei in der 2WD-Wertung konnte Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nach dem Test-Einsatz bei ARC Rallye Triestingtal in Niederösterreich zufrieden Bilanz ziehen.

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

In knapp einem Monat steigt in Leutschach an der Weinstraße die 13. Auflage der Rebenland Rallye / 16 fordernde Prüfungen durch die von Weingärten gesäumte und faszinierende Gegend warten wieder auf die besten Piloten des Landes

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Mayer

Daniel Mayer holt mit P2 Top-Resultat!

Für Daniel Mayer endete am Samstag sein erster Auftritt in Österreich nach längerer Pause mit einem Erfolgserlebnis: Mit Gerald Winter holte er mit seinem Citroen C3 Rally2 bei der Triestingtal-Rallye Gesamtrang 2