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"Lange auf meiner Wunschliste" Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring
Getty Images AsiaPac

"Lange auf meiner Wunschliste": Max Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Mercedes-AMG hat am Montag bestätigt, was längst kein echtes Geheimnis mehr war: Max Verstappen wird 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Trotz der zusätzlichen Herausforderungen durch das neue Formel-1-Reglement sucht sich der Red-Bull-Star damit ein weiteres Abenteuer.

"Der Nürburgring ist ein besonderer Ort", sagt Verstappen. "Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können."

Der Niederländer wird in einem Mercedes-AMG GT3 des Winward-Teams starten. Als Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker wird er zwischen den beiden Formel-1-Rennen in China (15. März) und Japan (29. März) einen weiteren Nordschleifen-Einsatz in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) absolvieren.

Verstappen weiß: "Man braucht viele kluge Köpfe"

Doch wie schafft Verstappen, der sich zusätzlich im Sim-Racing engagiert und ein eigenes GT-Team betreibt, die Balance zwischen all diesen Aufgaben? "Es läuft gut", sagt der 28-Jährige. "Natürlich habe ich auch viele großartige Leute um mich herum, die mir in vielen Dingen helfen, in der Formel 1 ebenso wie bei GT-Projekten und den Sim-Projekten."

"Solche Dinge kann man nicht allein stemmen", weiß Verstappen, der schon im Vorjahr auf der Nordschleife am Start war. "Man braucht viele kluge Köpfe, die einen unterstützen und sich um jedes noch so kleine Detail kümmern, damit man am Ende Leistung bringen kann."

Neben der reinen Performance spielt für Verstappen jedoch auch der Spaß eine Rolle, der ihm in der Formel 1 derzeit fehlt. Deshalb saß der Niederländer im Januar auch schon am Steuer eines australischen V8-Supercars. "Den V8 bin ich in Las Vegas gefahren, ziemlich flott sogar", verrät er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

"Ehrlich gesagt schaue ich die Rennen ohnehin sehr gern. Einige meiner Freunde sind dort natürlich auch am Start. Es ist eine großartige Serie mit vielen starken Fahrern. Für mich ist das Fahren dort natürlich auch sehr anders als das, womit ich aufgewachsen bin - deutlich weniger Downforce."

Start in Bathurst "wäre etwas wirklich Cooles"

"Gleichzeitig habe ich durch das GT3-Racing ebenfalls Erfahrungen gesammelt, und das ist etwas, das mir sehr viel Spaß macht." Ob Verstappen das nächste Abenteuer insgeheim bereits geplant hat? "Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich dafür schon zu alt bin", scherzt er.

Denkbar wäre ein Start beim Bathurst 1000 in Australien. "Bathurst mag ich sehr - eine fantastische Strecke und definitiv ein Ort, an dem ich gern einmal Rennen fahren würde", stellt der Red-Bull-Pilot aber klar, dass auch ein Start beim 12-Stunden-Rennen nicht ausgeschlossen ist.

"Ob das nun im GT3 oder im V8 sein wird, weiß ich noch nicht", sagt Verstappen, der sich zunächst allerdings auf seinen Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (14. bis 17. Mai 2026) konzentriert. "Aber es wäre auf jeden Fall etwas wirklich Cooles."

Motorsport-Total.com

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