Doriane Pin im F1? | 10.04.2026
Formel-1-Test für F1-Academy-Meisterin?
F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt
2025 gewann Doriane Pin mit der Unterstützung von Mercedes den Titel in der F1-Academy. Im Podcast Beyond The Grid hat die 22-Jährige nun verraten, dass sie in Zukunft womöglich auch einen privaten Formel-1-Test für die Silberpfeile absolvieren könnte.
Teamchef Toto Wolff habe ihr bereits gesagt, dass es der Plan sei, sie in einen Formel-1-Boliden zu stecken, berichtet sie. "Natürlich mussten wir erst einmal abwarten, wie es im Simulator läuft, und dann war das der mögliche nächste Schritt", erklärt Pin.
"Aber im Simulator lief es gut, eigentlich sogar sehr gut, und deshalb kam die Idee auf, mir einen privaten Test zu ermöglichen und mir die Chance zu geben, das echte Auto zu fahren", so die F1-Academy-Meisterin.
Erst im Januar hatte Mercedes Pin zur Entwicklungsfahrerin befördert. "Als Entwicklungsfahrerin wird sie Teil des Fahreraufgebots sein, das ins Entwicklungsprogramm im Simulator und weitere Aktivitäten in der Fabrik sowie an der Rennstrecke involviert ist", hieß es damals vom Team.
Nun drängt Pin laut eigener Aussage aber auch auf einen Test im echten Auto, "denn ich möchte unbedingt die Chance bekommen, das Auto zu fahren und zu zeigen, dass es Potenzial gibt. Schließlich ist es mein Ziel, in die Formel 1 zu kommen."
"Deshalb werde ich sicherstellen, dass ich vollkommen bereit bin, bevor ich mich in der Realität ans Steuer setze", erklärt die Französin. Eine Sitzanpassung habe es bislang noch nicht gegeben, weshalb es wohl noch etwas dauern wird, bis es wirklich zu einem Formel-1-Test kommen könnte.
Pin wurde 2024 in ihrer ersten F1-Academy-Saison Vizemeisterin hinter der von Alpine unterstützten Abbi Pulling. 2025 gewann sie den Titel in der Frauenserie, 2026 geht sie in der LMP2-Klasse in der ELMS an den Start. Zusätzlich ist sie Entwicklungsfahrerin für Mercedes in der Formel 1 und für Peugeot in der Langstrecken-WM (WEC).

















