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Ferrari zeigt aktive Aerodynamik Charles Leclerc beim Shakedown des Ferrari SF-26 in Fiorano
Federico Basile / AG Photo

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik: "Wie ein billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert

Beim Shakedown in Fiorano am Freitag hat Ferrari unter anderem auch die neue aktive Aerodynamik des SF-26 getestet. Nachdem davon bereits Aufnahmen in den sozialen Medien aufgetaucht waren, hat mittlerweile auch der offizielle Formel-1-Kanal ein Video von den klappenden Flügeln veröffentlicht.

Die Begeisterung der Fans hält sich allerdings in Grenzen. "Sieht aus wie ein billiges Gimmick", schreibt beispielsweise ein User, während ein anderer das System schlicht als "dumm" bezeichnet. Und gleich mehrere merken an, dass der klappende Heckflügel einfach nur DRS unter einem neuen Namen sei.

Zwar gibt es auch einige positive Stimmen, doch manche Formel-1-Fans machen sich angesichts der Bilder sogar Sorgen um die Sicherheit. "Ich glaube, das wird sehr gefährlich werden", schreibt ein User, der befürchtet, dass das System versagen und der Flügel am Ende der Geraden nicht wieder zurückklappen könnte.

"Sieht aus wie eine Katastrophe durch lose Teile, die nur darauf wartet, zu passieren", befürchtet derweil ein anderer, und ein weiterer User schreibt lediglich: "Merkt euch meine Worte, das wird dem Sport nicht gut tun."

Die aktive Aerodynamik wird in der Formel-1-Saison 2026 eingeführt, um höhere Geschwindigkeiten auf den Geraden und mehr Abtrieb in den Kurven zu ermöglichen. Dazu werden sowohl Front- als auch Heckflügel auf den Geraden flach gestellt - ganz ähnlich wie beim DRS zuvor.

Ursprünglich wurden die beiden Einstellung X- und Z-Modus genannt, später "Straightline-Modus" und "Cornering-Modus". Inzwischen hat die Formel 1 diese Bezeichnungen aber über Bord geworfen und alles unter dem Begriff aktive Aerodynamik zusammengefasst.

Der Unterschied zum alten "Drag Reduction System" besteht darin, dass die aktive Aerodynamik den Fahrern während des gesamten Rennens zur Verfügung steht, während DRS als Überholhilfe lediglich dann eingesetzt werden durfte, wenn man weniger als eine Sekunde hinter dem vorherfahrenden Auto lag.

Motorsport-Total.com

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