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Keine umklappenden Flügel Die Autos werden in Monaco ohne aktive Aerodynamik auskommen
Motorsport Images

Keine Straightline-Zonen: Aktive Aerodynamik fehlt in Monaco

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird

Eine der Neuerungen für die Formel-1-Saison 2026 wird in Monaco keinen Einsatz finden: Aktive Aerodynamik wird beim anstehenden Rennen im Fürstentum kein Thema sein, da es in den Straßen von Monte Carlo keinen Straightline-Modus geben wird. Heißt: Die Flügel werden auf den Geraden nicht flachgestellt.

Die FIA hat diese Entscheidung mit klarem Fokus auf die Sicherheit getroffen. Angesichts der verfügbaren Auslaufzonen bestand das Risiko, dass die Autos am Ausgang des Tunnels zu schnell werden würden. Daher wird es keine Zonen für den Straightline-Modus geben und das Rennen mit starren Flügelprofilen ausgetragen werden.

Monte Carlo wird damit zu einem Unikat, auf das sich die Teams ganz spezifisch vorbereiten müssen. Der Event zwischen den Gullydeckeln und Bordsteinkanten wird zu einer großen Chance für jeden, der dem bislang unschlagbaren Mercedes-Team Knüppel zwischen die Beine werfen will.

Kann Ferrari Mercedes ärgern?

Auf dem Papier sollte Monaco ein Jagdrevier für Ferrari sein: Der SF-26 leidet zwar unter einem Leistungsmangel der Power-Unit im oberen Drehzahlbereich, gilt aber bei allen als das beste Auto in Sachen Chassis und Aerodynamik in mittelschnellen und langsamen Kurven.

Hier kann das Fürstentum zur Waffe für die Revanche der Scuderia werden - auf einer Strecke, auf der die schiere Motorenleistung sicher nicht das ausschlaggebende Element für die Performance ist und die aerodynamische Effizienz, die bei den ersten fünf Rennen des Jahres wie besessen gesucht wurde, der Suche nach maximalem Abtrieb weicht.

¿pbfsfs_17418|Formel-1-Teams mit mindestens fünf Siegen zu Saisonbeginn|https://www.motorsport-total.com/bilder/strecken/2026siegezusaisobeginnteams/978/teaserraw32.jpgpb¿Der Anpressdruck wird wieder zum Unterscheidungsmerkmal von Autos, die eigentlich darauf ausgelegt waren, möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten. Kurz gesagt: Wir werden einen Paradigmenwechsel erleben, der für Überraschungen sorgen könnte. Mercedes hat der Konkurrenz bislang eine fast schon beschämende Überlegenheit demonstriert.

Kimi Antonelli und George Russell haben alle bisherigen Siege unter sich aufgeteilt, und das neue Update-Paket, das in Montreal am W17 eingeführt wurde, war genau auf mehr vertikalen Druck ausgelegt. Mercedes muss daher zu den absoluten Top-Favoriten gezählt werden, auch wenn Ferrari die Rolle des Herausforderers einnehmen wird - mit einem Auto, das wie geschaffen für den Stadtkurs im Fürstentum wirkt.

Auch McLaren, das über das Auto mit dem kürzesten Radstand im gesamten Feld verfügt, kann sich beim Roulette von Monaco berechtigte Hoffnungen machen. Wir alle wissen, dass der Erfolg hier über eine perfekte Runde im Qualifying führt, da Überholmanöver im Rennen praktisch unmöglich sind, solange der Vordermann keinen Fehler macht.

Gibt es spezielle Monaco-Updates?

Es wird spannend zu sehen, wer spezielle Ressourcen in Monaco investiert. Da es keinen Sinn ergibt, Heckflügel wie den "Macarena"-Flügel von Ferrari oder von Red Bull zu montieren - gibt es jemanden, der eine maßgeschneiderte Lösung extra für Monte Carlo bringt?

McLaren zum Beispiel wird die Kombination der im Portfolio vorhandenen Elemente wählen, die den meisten Abtrieb generiert. Es heißt jedoch aus dem Team in Woking, dass man nicht bereit war, zusätzliches Budget unter dem Kostendeckel auszugeben, nur um die Vorherrschaft der Silberpfeile anzugreifen.

¿pbvin|0|0||0|1|Dicker Rückschlag für Russell: Kostet Kanada-Aus die WM? I Rennen F1 Montreal 2026|https://www.youtube.com/watch?v=gyy_r8Qqv5s|pb¿Die Ingenieure um Rob Marshall werden versuchen, die Enttäuschung aus Kanada mit einem MCL40 auszumerzen, der sich im Fürstentum ohnehin wohlfühlen sollte.

Und Ferrari? Teamchef Frederic Vasseur hat ein zweites großes Update für den Grand Prix von Spanien versprochen, der nur eine Woche nach dem Rennen in Monaco stattfindet. Es ist daher kaum denkbar, dass man beim Heimrennen von Charles Leclerc etwas vorzieht.

Es ist jedoch keineswegs ausgeschlossen, dass wir an anderen Autos spezielle Lösungen sehen werden, um in Monte Carlo den ganz großen Coup zu landen.

Motorsport-Total.com

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