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McLaren 2026 So wird der McLaren MCL40 in der Formel-1-Saison 2026 aussehen
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McLaren enthüllt das finale Design des MCL40 für die Formel-1-Saison 2026

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

McLaren lüftet als vorletztes Team den Vorhang: Am Montagnachmittag präsentierte der britische Traditionsrennstall in Bahrain das finale Design des neuen MCL40, mit dem Weltmeister Lando Norris und Teamkollege Oscar Piastri am 8. März in die neue Formel-1-Ära starten .

Die Lackierung ist allerdings keine große Überraschung, denn wie schon in den Vorjahren erstrahlt der McLaren zum Großteil im traditionellen Papaya-Orange, erneut in Kombination mit markantem Anthrazit. Neu sind vor allem dunkelblau-grüne Akzente, insbesondere an der Airbox, die Seitenspiegel sowie rund um das Cockpit.

"Wir freuen uns, die Lackierung unseres 2026er-Autos präsentieren zu können", grinst McLaren-Boss Zak Brown beim offiziellen Team-Launch. "Das ikonische Papaya setzt sich beim MCL40 fort, weil wir unsere Tradition fortführen, die Meisterschafts-Lackierungen in die nächste Saison zu übernehmen."

Und weiter: "Bei der Gestaltung des Autos standen sowohl Performance auf der Strecke als auch Kreativität im Fokus. Wir haben Designideen mit aerodynamischen Anforderungen ausbalanciert, um einen markanten und leistungsfähigen Boliden zu schaffen. Wir können es kaum erwarten, das Auto endlich auf der Strecke zu sehen."

Lando Norris: "Das Design sieht großartig aus"

"Das Design sieht großartig aus, und ich freue mich, weiterhin in den Farben zu fahren, die Teil unseres großen Erfolgs im letzten Jahr waren", strahlt Weltmeister Lando Norris vor dem diesjährigen Auftakt. "Die Weltmeisterschaft mit dem Team zu gewinnen, bei dem ich von Anfang an dabei bin, war unglaublich."

Teamkollege Oscar Piastri ergänzt: "Die neue Lackierung des MCL40 sieht fantastisch aus, und es ist großartig, dass wir das Design aus unserer WM-Saison 2025 übernommen haben. In einem papaya-farbenen Auto zu fahren, macht immer Spaß."

Zwar hatte McLaren mit dem neuen MCL40 bereits am Shakedown in Barcelona teilgenommen, allerdings war das Team dort noch mit einem schwarzen Testdesign unterwegs. Nun wurde in Bahrain das finale Design, mit dem Norris und Piastri den dritten Konstrukteurstitel in Folge holen wollen, offiziell enthüllt.

Der Rennstall aus Woking steht allerdings vor einer großen Herausforderung, denn bedingt durch das neue Formel-1-Reglement starten alle Hersteller und Teams nahezu bei null. Das Kräfteverhältnis könnte sich in dieser Saison komplett verschieben, sodass McLaren nicht automatisch als Top-Favorit gilt.

Im Gegenteil: Ferrari hat beim Test in Barcelona einen starken Eindruck hinterlassen, und auch Mercedes werden gute Chancen auf die WM-Krone eingeräumt. Die Titelverteidigung von Norris, der sich beim letztjährigen Finale in Abu Dhabi knapp gegen Red-Bull-Star Max Verstappen durchsetzen konnte, ist keineswegs garantiert.

McLaren startet zuversichtlich in die Saison 2026

Dennoch startet die Papaya-Mannschaft zuversichtlich in die neue Ära. "Es gibt ein paar Dinge, die unabhängig von den technischen Vorschriften übertragen werden können", sagte Teamchef Andrea Stella bereits vor einigen Monaten im Gespräch mit Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Zum einen die technischen Grundlagen, bei denen wir auf aerodynamische Effizienz, Interaktion mit den Reifen und effiziente Kühlung geachtet haben. Das ist universell", meint der Teamchef. Zum anderen sollen einige Aspekte der Methodik und der Art und Weise, wie man dieses Wissen generiert, übertragbar sein.

McLaren-Boss Brown bleibt dennoch zurückhaltend und will nach dem Shakedown keine voreiligen Prognosen treffen. "Ich denke, es ist noch sehr früh. Es wäre riskant, nach Spanien schon zu urteilen", sagt der US-Amerikaner am Montag in Bahrain. "Wir haben das Gefühl, dass wir konkurrenzfähig sein werden. Die vier Top-Teams wirken alle stark."

Auch "vom Team her hat sich wenig verändert", ergänzt Brown. "Das ist bewusst so. Nur [Sportdirektor] Will Courtenay ist neu, ansonsten bleiben das technische Team, die Boxenmauer und der gesamte bekannte Cast für diese Saison gleich."

McLaren setzt auf Konstanz und startet deshalb selbstbewusst in die Formel-1-Saison 2026, in der man wieder um Podestplätze, Siege und sogar die beiden WM-Titel kämpfen will. Mit dem MCL40, der in diesem Jahr die Startnummer 1 trägt, will das Traditionsteam an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen.

Motorsport-Total.com

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