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Sprint-Quali Silverstone Lewis Hamilton holte sich in allen drei Abschnitten die Bestzeit
Sutton Images

Hamilton um 0,011 Sekunden vorn!

Lewis Hamilton holt im Sprint-Qualifying von Silverstone in allen drei Abschnitten die Bestzeit, am Ende wird es mit 0,011 Sekunden Vorsprung aber richtig knapp

Lewis Hamilton dominiert sein Heimwochenende in Silverstone und sichert sich die Poleposition für das Sprintrennen in Großbritannien knapp vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli .

Der Ferrari-Pilot hatte neben dem Training auch alle drei Sessions im Sprint-Qualifying als Schnellster beendet und steht damit folgerichtig auf Startplatz eins für den Sprint. Allerdings wurde es zwischen ihm und Antonelli richtig knapp: Nach einem Quersteher im letzten Sektor rettete er sich mit gerade einmal 0,011 Sekunden Vorsprung über den Zielstrich.

Hinter den beiden kam lange nichts: Max Verstappen (Red Bull) fehlten bereits mehr als drei Zehntelsekunden, Vierter wurde Ferrari-Pilot Charles Leclerc vor George Russell (Mercedes), für den Rang fünf eine Enttäuschung sein dürfte. Platz sechs und sieben ging an die beiden McLarens von Lando Norris und Oscar Piastri.

Mit Isack Hadjar (8.), Liam Lawson (9.) und Arvid Lindblad (10.) belegten drei Fahrer aus dem Red-Bull-Kosmos das Ende der Top 10. Nico Hülkenberg wurde im Audi 13.

Was passierte in SQ1?

Keine Überraschungen gab es im ersten Abschnitt. Wie üblich bildeten die beiden Aston Martins das hintere Ende des Feldes. Der Rückstand auf Cadillac betrug erneut eine Sekunde, wobei das Team auch erst in Ungarn vor der Sommerpause eine Verbesserung für das Auto bringen wird.

Fernando Alonso war wieder einmal stärker als Lance Stroll, während bei Cadillac auch das übliche Bild mit Sergio Perez vor Valtteri Bottas galt. Die Rolle des dritten Verlierers nahm diesmal nicht Williams ein, die sich in letzter Minute knapp über den Strich retten konnten, sondern Haas, die beide Autos verloren.

An der Spitze holte sich Ferrari gleich doppelt die Bestzeit: Lewis Hamilton war in 1:29.273 der Schnellste, gefolgt von seinem Teamkollegen Charles Leclerc, dem eine Zehntel fehlte. Dahinter überraschte Isack Hadjar mit Rang drei für Red Bull.

Ausgeschieden: 17. Oliver Bearman (Haas), 18. Esteban Ocon (Haas), 19. Sergio Perez (Cadillac), 20. Valtteri Bottas (Cadillac), 21. Fernando Alonso (Aston Martin) und 22. Lance Stroll (Aston Martin).

Was passierte in SQ2?

Williams erwischte es dafür in SQ2, wo Carlos Sainz und Alexander Albon die letzten beiden Plätze belegten. Ebenfalls nicht weiter ging es für Nico Hülkenberg, der sich Audi-Teamkollege Gabriel Bortoleto geschlagen geben musste. Auch Alpine konnte seine Form der Saisonfrühphase nicht konservieren und blieb hängen, sodass in SQ3 die gleichen zehn Fahrer wie in Österreich waren.

Glück hatte derweil Lando Norris, der als Zehnter mit weniger als einer Zehntelsekunde Vorsprung noch durchrutschte. Die Bestzeit ging erneut an Hamilton in 1:28.747 Minuten, der ebenfalls eine Zehntel Bonus auf Antonelli hatte. Dritter wurde Leclerc.

Ausgeschieden: 11. Pierre Gasly (Alpine), 12. Gabriel Bortoleto (Audi), 13. Nico Hülkenberg (Audi), 14. Franco Colapinto (Alpine), 15. Carlos Sainz (Williams) und 16. Alexander Albon (Williams).

Was passierte in SQ3?

Wie üblich hieß es am Anfang warten, bevor kurz vor Schluss alle zu ihrem einzigen Versuch herausfuhren. Piastri machte den Anfang, gefolgt von den beiden Racing Bulls und Teamkollege Norris.

Wenig überraschend fuhr McLaren die erste Bestzeit, bevor Antonelli die Bestmarke von Norris um 0,353 Sekunden unterbot. Leclerc reihte sich mit 0,316 Sekunden Rückstand vorrübergehend auf Rang zwei ein, bevor Hamilton trotz eines Rutschers in der letzten Kurve die Führung übernahm - 0,011 Sekunden vor Antonelli!

Verstappen schob sich vor Leclerc auf Rang drei, Hadjar hinter die McLarens zunächst auf Rang sieben, bevor Russell mit dem letzten Schuss kam. Der Brite sortierte sich jedoch nur auf dem fünften Rang ein.

Hinter Hamilton und Antonelli wurde es übrigens richtig eng: Zwischen Verstappen auf Rang drei (+0,321) und Piastri auf Rang sieben (+0,396) lagen nur 75 Tausendstelsekunden.

"Ich kann gar nicht sagen, wie riesig dieser Traum ist - und das ist es bis zum heutigen Tag, wenn man sich auf dieses Rennen vorbereitet und an jede einzelne Kurve denkt", schwärmt Hamilton. "Das Auto fühlte sich heute wirklich großartig an. Vielen Dank an alle in der Fabrik, die einfach immer weiter pushen."

"Wir haben winzige Kleinigkeiten hierher mitgebracht. An jedem einzelnen Wochenende reisen wir mit irgendetwas Neuem an, jeder geht einfach absolut ans Maximum. Ich bin also dankbar, wirklich dankbar, diese Pole geholt zu haben."

Motorsport-Total.com

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