W17-Premiere im Regen | 22.01.2026
W17-Premiere im Regen: Mercedes-Shakedown in Silverstone
Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen
Nachdem Mercedes am Donnerstagvormittag die ersten Bilder seines W17 für die Formel-1-Saison 2026 veröffentlicht hatte, spulte das neue Auto des Teams aus Brackley im Laufe des Tages in Silverstone auch bereits die ersten Kilometer ab.
George Russell durfte den Boliden im Rahmen eines sogenannten Filmtags als Erster ausprobieren. Der Brite geht in diesem Jahr bereits in seine fünfte Saison als Mercedes-Stammpilot, Teamkollege Kimi Antonelli erst in seine zweite.
Der Shakedown, den Mercedes traditionell in Silverstone veranstaltet, fand in diesem Jahr bei nassen Bedingungen statt. In den sozialen Medien veröffentlichte der Rennstall mehrere Videos, auf denen deutlich zu erkennen ist, dass die Strecke in Großbritannien nass war.
Bei einem Filmtag (in den offiziellen Formel-1-Regeln als "Promotional Event" bezeichnet) handelt es sich nicht um einen klassischen Test, weil bei einem solchen Event lediglich maximal 200 Kilometer auf speziellen Demo-Reifen absolviert werden dürfen.
Später am Tag ging auch Antonelli noch auf die Strecke. Zusammen brachten es beide Piloten am Donnerstag auf 67 Runden auf der kürzeren und lediglich 2,979 Kilometer langen Streckenvariante. Der Grand-Prix-Kurs ist mit 5,891 Kilometern rund doppelt so lang. Damit schöpfte Mercedes die erlaubten 200 Kilometer vollständig aus.
Andrew Shovlin berichtet: "Wir hatten einen vernünftigen ersten Tag mit dem W17 in Silverstone. Wie bei jedem Shakedown lag der Fokus darauf, sicherzustellen, dass alles sicher und zuverlässig funktioniert. Wir konnten unsere vorgesehene Kilometerleistung zurücklegen."
"Das ist ein Beweis für die harte Arbeit aller in Brackley und Brixworth. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Barcelona, wo wir auf den heutigen Test aufbauen und unser Verständnis des W17 vertiefen wollen", so Shovlin.
Jedes Team hat pro Saison zwei Filmtage zur freien Verfügung. Vor Mercedes schickten in diesem Winter bereits Audi, Cadillac, die Racing Bulls und zuletzt Alpine ihre neuen Boliden für die Saison 2026 zu einem Shakedown auf die Strecke.
Fünf der elf Formel-1-Teams haben damit die Jungfernfahrt ihres neuen Autos bereits hinter sich. Ferrari wird am Freitag im Rahmen der Präsentation des SF-26 nachziehen. Der erste offizielle Test vor der neuen Saison findet dann kommende Woche in Barcelona statt.
In Spanien testen die Teams vom 26. bis zum 30. Januar unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Anschließend stehen in Bahrain noch zwei weitere offizielle Testfahrten vom 11. bis zum 13. und vom 18. bis zum 20. Februar an. Diese sind dann auch öffentlich.
Der Saisonauftakt der Formel-1-Saison 2026 ist für den 8. März in Melbourne (Australien) angesetzt.














