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Formel 1: News

Bald nur noch drei Leistungsmerkmale?

Die Arbeitsgruppe um Pat Symonds will, dass sich die Boliden künftig nur noch bei Aerodynamik, Antrieb und Aufhängung unterscheiden.

Die von Mehrheitseigner Liberty Media gegründete Arbeitsgruppe zur Verbesserung des sportlichen und des technischen Reglements der Formel-1-WM strebt an, dass sich die Boliden künftig nur in wenigen Punkten unterscheiden. "Wir wünschen drei Faktoren, die über die Leistungsfähigkeit entscheiden", sagte ihr Mitglied Pat Symonds. Der ehemalige Williams-Ingenieur meint damit die Aerodynamik, die Aggregate und die Aufhängung.

Symonds betonte aber, dass er den Wettbewerb nicht auf die genannten Punkte reduzieren will: "Es wird weitere Merkmale geben – etwa die Piloten, die Boxenstopps, die Crews und die Strategie, aber das zählen wir nicht zu technischen Aspekten, auf die wir uns konzentrieren." Dennoch lassen die Aussagen den Schluss zu, dass es bald mehr Einheitsteile geben könnte, etwa bei der Elektronik; auch erweiterte Kunden- und Lizenzmodelle erscheinen denkbar.

So könnten private Rennställe eher den Anschluss an die finanzstarken Werksteams schaffen und mehr siegfähige Boliden in der Startaufstellung stehen, glauben zumindest einige Experten, darunter offenbar Symonds: "Wir wollen keine Vorhersehbarkeit mehr. In den vergangenen Jahrzehnten waren die schlimmsten Zeiten jene, in denen die Ergebnisse praktisch im Vorfeld feststanden."

Einem Bericht von auto motor und sport zufolge zeigt sich Liberty in einem anderen Bereich weniger auskunftsfreudig: Vertreter des Formula One Management, darunter dessen Chef Chase Carey, sollen sich in der jüngsten Sitzung der Strategiegruppe in der vergangenen Woche nur vage dazu geäußert haben, wie die Rennserie ab 2021 kostengünstiger werden soll. Details zu einer neuen Einnahmeverteilung oder einer Budgetobergrenze seien angeblich nicht genannt worden. Man wolle einen offenen Konflikt mit den großen Teams im Vorfeld der neuen Saison vermeiden, hieß es.

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