MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Goodwood: FOS und Revival werden zu Speedweek
Goodwood

Aus zwei Events wird eines

Goodwood wird im Oktober dieses Jahres eine neue dreitägige Veranstaltung - die Speedweek - durchführen, die Elemente des Festival of Speed und des Revival, die beide wegen Corona abgesagt wurden, zusammenführen soll.

Johannes Posch

Die Speedweek findet vom 16. bis 18. Oktober auf dem Goodwood Motor Circuit in West Sussex statt. Es wird eine reine Online-Veranstaltung, bei der die Fans eine kostenlose Live-Übertragung auf der Website von Goodwood und über Social-Media verfolgen können.

Goodwood sagt, dass bei der Veranstaltung "die spannendsten historischen Rennen der Welt" stattfinden werden, bei denen berühmte Fahrer mit einer Auswahl kostbarer Rennwagen auf die Strecke gehen werden." Es wird auch eine Rallye-Etappe geben, bei der die Autos "auf, über und sogar unter der Rennstrecke" fahren werden, während bei einem speziellen "Goodwood Gymkhana" Event Stunts in Bereichen des Anwesens vollführt werden sollen, die normalerweise gesperrt sind.

Am letzten Tag der Speedweek wird die Rennstrecke dann Schauplatz eines Shootouts in Form von Zeitrennen zwischen einigen der "schnellsten Autos der Motorsportgeschichte" sein. Da moderne Autos noch nie zuvor auf der historischen Strecke gefahren sind, stehen die Chancen gut, dass dieses Jahr einige neue Rekordzeiten in den Asphalt gebrannt werden.

Zur Erinnerung: Der aktuelle Rundenrekord auf dem Goodwood Motor Circuit liegt bei 1:20,4, und wurde 1965 gemeinsam von Jim Clark und Jackie Stewart aufgestellt. Die Strecke wurde im Jahr darauf für den regulären Motorsport geschlossen. Ergo wurden alle später aufgestellten Rekorde, die seither beim Goodwood Revival gefahren wurden, nur als "Revival-Rekorde" und nicht als offizielle Rundenrekorde gewertet. Und das soll auch so bleiben. Denn ganz ehrlich? Wir können uns kaum vorstellen dass es irgendjemand unbeschadet überstehen würde, in Großbritannien einen Rekord zweier National-Helden zu unterbieten.

Doch zurück zum Event: Neben der Rennaction wird das Oldtimer-Auktionshaus Bonhams eine Online-Versteigerung veranstalten, wobei die Lose nur nach Voranmeldung persönlich besichtigt werden können.

Der Duke of Richmond, dem das Goodwood Anwesen und das Festival of Speed gehören, sagte zur Speedweek: "Nachdem wir die herzzerreißende Entscheidung getroffen hatten, das Festival of Speed and Revival in diesem Jahr nicht zu veranstalten, waren wir entschlossen, einen Weg zu finden, den Motorsport im Jahr 2020 nach Goodwood zu bringen. (...) Die Speedweek wird ein einmaliges Ereignis sein - das schnellste, aufregendste und spektakulärste Ereignis, das wir je inszeniert haben. Ich war überwältigt von der positiven Einstellung und der Unterstützung, die uns von unseren Partnern und Freunden entgegengebracht wurde."

Er fügte hinzu: "Die Goodwood Speedweek ist ein Ereignis, wie es noch nie zuvor stattgefunden hat, und wird eine angemessene Feier des Geistes des Festival of Speed und des Revival sein, die beide im Jahr 2021 - größer und besser denn je - wiederkehren werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?