MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Bahrain

Testfahrten: Yamashita bester Rookie

Kenta Yamashita schlug Thomas Laurent und Nyck de Vries im Toyota TS050 LMP1, doch Regen in der Wüste durchkreuzte die Testfahrten.

Autoren: Heiko Stritzke, Gary Watkins

Einen Tag nach dem 8-Stunden-Rennen auf dem Bahrain International Circuit haben die Teams der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) das Kalenderjahr 2019 endlich hinter sich gebracht. Beim abschließenden Rookietest fuhr Toyota-Rookie und Super-GT-Meister Kenta Yamashita die schnellste Zeit eines Neulings.

In 1:44.075 Sekunden war der Japaner Schnellster der drei Toyota-Rookies. Er absolvierte 34 Runden am Nachmittag, nachdem es am Morgen noch heftig geregnet hatte.

Thomas Laurent, der offizielle Test- und Ersatzfahrer bei Toyota, war knapp eine halbe Sekunde langsamer und kam auf 1:44.514 Minuten. Er absolvierte ebenfalls 34 Runden. Nyck de Vries, der von der WEC als offizieller LMP1-Rookie für Toyota festgelegt wurde, fuhr eine schnellste Zeit von 1:44.561 Minuten.

Toyota-Technikchef Pascal Vasselon warnt jedoch gegenüber 'Motorsport-Total.com' davor, die Zeiten zu vergleichen. Schließlich hatte Yamashita zwei neue Reifensätze zur Verfügung, die anderen beiden nur einen. Die beste Zeit beim Test gelang Stammfahrer Kamui Kobayashi in 1:43.264 Minuten.

Bei Rebellion Racing griff Louis Deletraz ins Cockpit. Der Formel-2-Pilot fuhr im Rebellion R13 in 1:45.217 Minuten nur geringfügig langsamer als Stammfahrer Norman Nato (1:44.867 Minuten).

In der LMP2 war Mikkel Jensen in gleich zwei Fahrzeugen unterwegs. Für G-Drive Racing kam er auf 1:47.224 Minuten, bei Signatech Alpine brauchte er 1:48.515 Minuten für die schnellste Umrundung des Bahrain International Circuits. Die beste LMP2-Zeit insgesamt markierte Stammfahrer Will Stevens (Jackie Chan DC Racing) in 1:46.855 Minuten.

Harrison Newey (Racing Team Nederland) war zweitbester LMP2-Rookie in 1:47.829 Minuten, gefolgt von Charles Milesi im selben Fahrzeug. Ex-Corvette-Werksfahrer Jan Magnussen, der mit 46 Jahren als WEC-Rookie gilt, kam für Cool Racing nur auf Rang zehn in 1:50.568 Minuten. Allerdings war er in der Vormittagssession unterwegs, als die Strecke in deutlich schlechterem Zustand war.

Bei den GTs markierte LMP2-Pilot Job van Uitert im Werks-Porsche #92 die schnellste Rookie-Zeit in 1:58.731 Minuten, gefolgt von Lasse Sörensen (Aston Martin) in 1:59.681 Minuten. Er ist der Bruder von Aston-Martin-Werksfahrer Marco Sörensen.

Die schnellste GTE-Zeit insgesamt ließ sich Gianmaria Bruni (Porsche) in 1:56.730 Minuten notieren.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Bahrain

Weitere Artikel:

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku