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Motorrad-WM: Interview

Smith pausiert, peilt Comeback 2020 an

Fast alle Plätze für 2019 sind weg. Bradley Smith sucht nach dem KTM-Rauswurf nach Wegen, nach einer Pause in die WM zurückzukehren.

Fotos: Markus Berger; Gold and Goose

Für Bradley Smith ist die Saison 2018 die vorerst letzte in der MotoGP-WM. Im KTM-Werksteam verliert er seinen Platz an Johann Zarco. Die zuletzt einzig denkbare Option – ein Wechsel zum neuen Yamaha-Kundenteam SIC – gilt als unwahrscheinlich, denn neben dem bereits fixen Franco Morbidelli soll Moto2-WM-Laufsieger Fabio Quartararo zweiter Fahrer werden.

"Der Platz ist definitiv vergeben. Das wusste ich bereits am Montag nach Assen. Nun geht es darum zu erkennen, was sonst noch übrig ist. Die Chance, 2019 einen Platz zu bekommen, liegt bei einem Prozent. Ich muss mir jetzt die anderen Optionen ansehen und akzeptieren, dass die Rückkehr 2020 mein Ziel sein muss", kommentierte Smith seine Situation.

Beim Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring erreichte Smith mit Platz zehn sein bisher bestes Saisonergebnis. "Sechs Punkte sind ein ordentliches Resultat, nachdem ich bei den bisherigen Rennen nur sieben Zähler einfahren konnte", freute sich der ehemalige Tech3-Fahrer.

"Es wäre schön, wenn das der Start in eine gute zweite Saisonhälfte wäre. Im vergangenen Jahr war KTM in der zweiten Saisonhälfte sehr stark", erinnerte sich Smith, der als 19. in die Sommerpause der MotoGP-WM ging. Während der Brite in den ersten neun Rennen 13 Punkte sammelte, ist Teamkollege Pol Espargaró mit 32 Zählern momentan WM-14.

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