MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: News

Bradl, Folger und Smith als Testfahrer

In Misano wurde mehrere Testfahrerverträge publik: Aprilia holt Bradley Smith, Yamaha Jonas Folger – Stefan Bradl bleibt bei Honda.

Fotos: Markus Berger; Yamaha Racing

Jonas Folger, der die Saison 2018 aufgrund des Gilbert-Syndroms auslassen musste, wird 2019 Teil eines neuen Yamaha-Testteams mit Basis in Europa. Er wird Valentino Rossi und Maverick Viñales bei der Weiterentwicklung der Yamaha YZR-M1 unterstützen. Folger gibt damit sein Comeback auf einer MotoGP-Maschine, wenngleich nicht als Rennfahrer. Theoretisch dürfte er aber bis zu drei Gaststarts absolvieren. Ob Yamaha dies zulassen wird, ist derzeit offen.

Bradley Smith wird in der Saison 2019, nach dem Ende seines laufenden KTM-Vertrags, MotoGP-Testfahrer für Aprilia. Nach sechs Jahren in der MotoGP-WM, davon vier für Tech3-Yamaha und zwei für KTM, wird der Brite im nächsten Jahr für die Weiterentwicklung der Aprilia RS-GP mitverantwortlich sein. Sein Vertrag mit KTM war nach durchwachsenen Leistungen nicht verlängert worden. Smith wünscht sich parallel zu seinen Aufgaben als Testfahrer auch Renneinsätze; diese sind laut Aprilia möglich.

Stefan Bradl, der am Sonntag in Misano seinen zweiten Gaststart in der MotoGP-WM 2018 bestreiten wird, hat seinen Vertrag mit der Honda-Rennsportabteilung HRC verlängert. Ursprünglich lief dieser nur für die Saison 2018, doch auch im nächsten Jahr wird er die Rolle als Testfahrer innehaben. Das Honda-Team darf 2019 bis zu drei Gaststarts beantragen; Bradl könnte also erneut zu Renneinsätzen kommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: News

Weitere Artikel:

WEC Hypercar und IMSA GTP

Wer für 2026 Updates bringt und wer nicht

Vollständige Übersicht, welche Hypercar- und GTP-Hersteller für das Langstreckenjahr 2026 Upgrades an ihren Boliden planen und welche nicht

Für Kurzentschlossene das perfekte Weihnachtsgeschenk: Der Kalender Motorsport Classic 2026 von McKlein entführt Sie Monat für Monat in die goldene Ära des Motorsports.

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen