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Formel 3: Monza

Unverletzt nach GP3-Horrorcrash

Alex Peroni wurde im Formel-3-Rennen in Monza in der Parabolika nach dem Überfahren eines Randsteins in die Luft geschleudert - er blieb unverletzt.

Im Formel-3-Rennen in Monza gab es am Samstagmorgen einen Horrorcrash. Alex Peroni wurde in Runde 19 in der Parabolika in die Luft geschleudert, nachdem er einen sogenannten "Baguette-Randstein" überfahren hatte. Dabei überschlug er sich gleich zwei Mal.

Der Australier flog mehrere Meter durch die Luft, bis er in den Fangzaun einschlug und diesen zerstörte. Das Auto kam abseits der Streckenbegrenzung zum Stehen. Laut seines Teams Campos ist Peroni nicht verletzt worden.

Dennoch wird der 19-Jährige im Krankenhaus vorsichtshalber untersucht, um Verletzungen nach der spektakulären Flugeinlage auszuschließen. Nach dem Unfall war es Peroni möglich, ohne Hilfe zum Sicherheitspersonal der Strecke zu gehen. Das Formel-3-Rennen gewann Robert Schwartzman.

FIA reagiert auf Unfall

Der Automobil-Weltverband (FIA) reagiert unmittelbar auf den Unfall. FIA-Rennleiter Michael Masi wurde bereits in der Parabolika, in der der Unfall passierte, gesichtet. Die FIA wird alle Baguette-Randsteine in diesem Bereich der Strecke zu entfernen, um einen weiteren Unfall dieses Kaliebers zu verhindern.

Aus dem Fahrerlager hagelt es bereits Kritik an die FIA. Ex-GP3-Fahrer Mitch Evans twittert: "Wer zur Hölle hat gedacht, dass es eine gute Idee ist, dort einen Randstein hinzusetzen? Nehmt einfach wieder Gras und Kiesbetten. Zum Glück ist Peroni nach diesem Horrorcrash wohlauf."

Ex-GP3-Fahrer Jake Dennis hat das Unglück bereits kommen sehen. Er twittert, dass es nur eine "Frage der Zeit war", dass so etwas passiert. Weiter heißt es: "Zufällig einen Baguette-Randstein in die Parabolika zu setzen, ist bei diesen Geschwindigkeiten einfach lächerlich."

Formel-1-Training mit Verzögerung

Alexander Wurz hat sich ebenfalls zum Peroni-Crash geäußert: "Der Grund, warum die FIA an Kurvenausgängen hohe Randsteine entfernt hat, bringt uns nach Imola 1994. Ich mag die Baguette-Randsteine nicht. In der Formel 3 in Monza wurden wir heute wieder daran erinnert, dass sie meistens eine schlechte Lösung sind." In Imola 1994 wurde Rubens Barrichello im Training von einem Randstein in die Streckenbegrenzung geschleudert.

Aufgrund der Reparaturen am Fangzaun und der Arbeiten an der Strecke kommt es in Monza zu Verzögerungen. Das dritte Freie Training der Formel 1 wurde zwar um 12:00 Uhr gestartet, jedoch wurde die Boxengasse nicht geöffnet, da noch kein Fahrbetrieb auf der Strecke möglich war.

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