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Die Zukunft des Motorsportes
Alex Pettitt - unsplash

Wohin führt der Weg?

Ausgebremst hat die Corona-Pandemie den Sport weltweit. Fehlende Einnahmen aus Sponsoring und dem Ticketverkauf setzt den Teams zu, ganz gleich in welcher Sportart sie unterwegs sind. In der Formel 1 und anderen Motorsportarten kommt ein weiteres Problem hinzu: Es fehlt an einer sportlichen Perspektive.

Redaktion

Seit vielen Jahren sind die größten Motorsportarten von Einbußen bei Einnahmen betroffen. Immer mehr Hersteller ziehen sich zurück. Die Dominanz von Mercedes offenbart zudem den fehlenden sportlichen Wettkampf, der wichtig für ein hohes Zuschauerinteresse ist. Der Motorsport befindet sich in einer Sackgasse. Gelingt der Turnaround?

Rennserie vor dem Aus
Im Herbst letzten Jahres feierten hunderttausende Fans das Dream-Race der DTM und asiatischen Super GT. Voller Begeisterung haben die Fans und die Verantwortlichen an der Strecke zugesehen, wie sich Fahrer und Hersteller aus der ganzen Welt duellierten.
In der DTM sind nicht europäische Marken ohnehin nicht vertreten. Deutsche Autobauer dominieren die Rennserie. Nach dem plötzlichen Aus von Audi steht die Meisterschaft der deutschen Tourenwagen jedoch vor dem Aus. Die nun beginnende Rennsaison, die aufgrund der Corona-Krise verkürzt ist, wird die letzte DTM-Saison mit Audi sein. Da zuvor bereits Aston-Martin-Lizenznehmer R-Motorsport seinen Ausstieg verkündete, bleibt nur noch BMW als Hersteller. Zu wenig für eine spannende Rennserie, die Sponsorengelder und Zuschauerinteresse weckt.

Königsklasse auch betroffen
Fehlende Konkurrenz ist auf Dauer nicht gut für das Geschäft. Das spüren die Verantwortlichen auch in der Formel 1. Bei Betway Sportwetten auf den Sieger setzen, bedeutete in den letzten Jahren stets auf Lewis Hamilton zu setzen. Die attraktiven Quoten auf den Briten sind gut. Die Überlegenheit von Hamilton und seinem Rennstall Mercedes ist überragend. Nur hinterher fährt die Konkurrenz von Ferrari oder Red Bull Racing. Betway analysierte auch Hamiltons bisherige Leistung, um zu sehen, ob er Schumacher als G.O.A.T. in der Formel 1 ersetzen wird.

Der Ausstieg von RTL aus der Berichterstattung nach über zwei Jahrzehnte ist symbolisch dafür, wie es um die Formel 1 steht. Das Interesse der Zuschauer nimmt ab, Sponsoren ziehen sich zurück. Es fehlt an Abwechslung und Spannung. Schuld daran sind unter anderem die Kosten.

Der Motorsport muss sich neu erfinden
Für die Experten im Motorsport ist ein Hauptgrund für das Dilemma der Rennserien das Geld. Gerhard Berger, selbst sehr erfolgreicher Rennfahrer, sieht die horrenden Kosten als ein Problem. In das gleiche Horn bläst BMW-Motorsportchef Jens Marquardt.
Der Motorsport ist nicht weniger beliebt als früher. Er hat es nur noch nicht geschafft, den Wandel zu vollziehen. Die Fans wollen eine grüne Rennserie und spannende Duelle. In der Königsklasse ist bei der Dominanz von Mercedes klar, wer der größte Rennfahrer aller Zeiten ist. In einer ausgeglichenen Rennserie ist das nicht der Fall.

Vorbild Formel E
Einst wurde die Formel E als „Spielplatz für Nerds“ bezeichnet. Mittlerweile ist die Rennserie eine ernstzunehmende Konkurrenz für die etablierten Platzhirsche im Motorsport. Alle vier großen deutschen Hersteller sind in der Formel E vertreten. Das kann keine andere Rennserie der Welt vorweisen.

Für die Formel E sprechen die übersichtlichen Kosten im Vergleich zu anderen Rennserien. Einheitliche Bauteile verhindern ein Wettrüsten wie in der Formel 1 und sorgen zugleich für mehr Spannung und Ausgeglichenheit auf der Strecke. Zudem gehört dem elektrischen Antrieb die Zukunft. Daran werden sich die Formel 1, die DTM und andere kriselnde Rennserien messen müssen.

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