MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Daniel Abt: vorläufiges Karriereende Daniel Abt beendet seine aktive Laufbahn im Motorsport und wird TV-Experte
Daniel Abt

Daniel Abt gibt vorläufiges Karriereende im Motorsport bekannt

Der langjährige Formel-E-Fahrer Daniel Abt hat sein Karriereende angekündigt, wird dem Motorsport aber in anderer Funktion verbunden bleiben

"Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen", sagt Daniel Abt in einem am 29. November veröffentlichten Video. Kurz darauf gibt er das vorläufige Ende seiner aktiven Motorsport-Laufbahn bekannt. Der 27-Jährige aus Kempten aber erklärt auch, dass er dem Rennsport über sein Karriereende hinaus verbunden bleibt.

Abts Statement im Wortlaut: "Ich werde nächstes Jahr nicht im Rennauto sitzen, zumindest nicht in einer offiziellen Rennserie. Das ist aber für mich voll okay."

Er betont, es soll "kein Abschied vom Motorsport sein oder kein 'Ich werde nie wieder ein Rennauto fahren'", sondern es fühle sich "jetzt aktuell wie der richtige Weg an", so Abt. Er habe "mega Bock" auf seine neuen Projekte, und eben diese stellt er in seinem Video ebenfalls vor.

Angebot für Formel-E-Verbleib als Fahrer lag vor

Dazu erklärt Abt vorneweg: "Ich hatte zwar ein Angebot von einem Team, in Saison 7 in der Formel E zu starten, aber ich habe mich persönlich dagegen entschieden - und für eine andere Aufgabe, von der ich glaube, dass ich da sehr viel Spaß mit haben werde."

"Denn ich werde trotzdem in Saison 7 bei der Formel E dabei sein, aber eben nicht als Fahrer, sondern für Sat.1, die ab dieser Saison die Rennen übertragen werden. Ich werde als TV-Experte und Co-Kommentator am Start sein."

Er freue sich "enorm" auf seine neue Rolle, sagt Abt. "Ich glaube, dass ich mit dem, was ich über die letzten sechs Jahre [in der Formel E] gesehen und erlebt habe, einen Mehrwert bieten kann."

Audi feuerte Abt nach Betrug bei Onlinerennen

Abt war seit dem Gründungsjahr der elektrischen Rennserie als Stammfahrer dabei gewesen, von 2014 bis 2020 für Abt beziehungsweise Audi. Bereits im fünften Formel-E-Rennen stand er erstmals auf dem Podium.

Seine beste Formel-E-Saison fuhr Abt 2017/2018 mit zwei Siegen aus zwölf Rennen und mit Gesamtrang fünf. Seine letzten Punkte holte er bei der Auftaktveranstaltung 2019/2020 in Saudi-Arabien mit P6 im zweiten Lauf.

Kurze Zeit später kam es zum Eklat: Weil Abt bei einem offiziellen Formel-E-Onlinerennen einen professionellen Gamer an seiner Stelle hatte fahren lassen, trennte sich Audi mit sofortiger Wirkung von ihm. Die Formel-E-Saison fuhr Abt deshalb für Konkurrenteam Nio zu Ende.

Das Jahr 2021 aber hält noch mehr für ihn bereit als "nur" die Expertenrolle bei Sat.1, wie Abt weiter erklärt: "Gleichzeitig hat sich noch etwas aufgetan. Ich bin nicht mehr bei Audi, aber es kam ein anderer Hersteller auf mich zu, nämlich Cupra Deutschland. Und ich bin jetzt für die als Markenbotschafter im Einsatz."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben