MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Motorsport-Comeback in Italien

Der nun vorgestellte Rennkalender der BOSS GP beinhaltet sechs Rennen, verteilt auf vier Monate und vier Länder, allesamt auf aktuellen oder ehemaligen Formel-1- bzw. MotoGP-Rennstrecken.

Johannes Posch

Als Motorsport-Serie im Jahr 2020 einen Rennkalender zusammenzustellen, ist wahrlich keine leichte Aufgabe ... und eine, die eventuell mehrmals wiederholt werden muss, da freilich niemand garantieren kann, dass vereinbarte Termine auch halten werden. Doch sei's drum: Für den Moment hat die BOSS GP-Serie ihren Kalender fixiert - und er liest sich durchaus ansprechend.

Der Saisonstart zur 26. Rennsaison von BOSS GP erfolgt mit dem Forza Fanatec in Imola (11./12. Juli), wo bereits 15 Wochen später auch das Saisonfinale steigen soll. Der Startschuss für die BOSS GP-Rennen stellt damit zudem das erste große Motorsportereignis in Italien nach dem Lockdown dar und ist ebenso wie die Rennen in Spa Anfang August (1./2.) ein Zwei-Tages-Event, das ohne Zuschauer vor Ort stattfindet. Die Masaryk Racing Days in Brünn behalten ihren ursprünglichen Termin von 4. bis 6. September. Verschoben wurde der Cuvee Sensorium Grand Prix in Assen, der nun am 26. und 27. September über die Bühne gehen soll. Bei beiden Events hoffen die Veranstalter, auch Zusehern wieder die Möglichkeit zu bieten, die Rennen vor Ort zu erleben. Im Oktober kommt es dann erneut in Italien zum Doppel-Finale: Am 9., 10. und 11. Oktober gibt die Serie ihr Comeback in Mugello, bevor das Pirelli Grande Finale in Imola die kompakte Saison wie im Vorjahr beschließt.

Hier noch einmal die Termine im kompakten Überblick:
11./12. Juli Forza Fanatec Imola (Italien)
1./2. August DTM Spa (Belgien)
4.–6. September Masaryk Racing Days Brünn (Tschechien)
26./27. September Cuvee Sensorium Grand Prix Assen (Niederlande)
9.–11. Oktober BOSS Mugello Grand Prix (Italien)
23.–25. Oktober Pirelli Grande Finale Imola (Italien)

An jedem Rennwochenende stehen nach den Trainings ein Qualifying und zwei halbstündige Rennen am Programm. Damit sind die Formel-1- und Formel-2-Boliden der letzten Epochen und ihr einzigartiger Sound auch 2020 nur in der BOSS GP Racing Series so oft im Renneinsatz zu erleben.

In Imola sind zahlreiche neue Fahrer und Autos am Start. Alle Augen sind sicherlich auf den 22-jährigen Italiener Riccardo Ponzio gerichtet, der mit einem Formel-1-Wagen von Jaguar (aus 2002) sein Debüt gibt. Premiere feiert auch der neue Trockenreifen von Pirelli mit der Farbgebung violett. Dieser Reifen soll geübten Fahrern schnellere Rundenzeiten ermöglichen und weniger geübten den Umgang mit dem „schwarzen Gold“ erleichtern.

Über mögliche Livestreams von den Rennen und Live-Zwischenstände informiert BOSS GP über seine Social-Media-Kanäle und auf www.bossgp.com.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.