MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Es wird ernst für Alex Wurz

Le Mans rückt näher: Alexander Wurz macht wieder einen Schritt in Richtung 24h-Comeback, erstes Rennen mit Peugeot in Spa!

Peugeot ist bereit für das „Triple“: Nach den Siegen in Barcelona und Monza will Peugeot am 11. Mai mit dem 908 HDi FAP beim 1.000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps wieder siegen. Dazu hat sich das Team mit dem langjährigen Grand-Prix-Piloten Alexander Wurz und dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve verstärkt.

Villeneuve teilt sich auf der Ardennen-Hochschaubahn in Belgien das Fahrzeug mit der Startnummer 7 mit Marc Gené und Nicolas Minassian. Das spanisch-französische Duo gewann bereits den Saisonauftakt in Spanien. Alexander Wurz pilotiert den Peugeot Nr. 8 zusammen mit den Vorjahresmeistern der Le Mans Series, Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin.

„Es war für uns nicht schwierig, die Fahrerbesetzungen zu bestimmen", meint Peugeot Team Manager Serge Saulnier, „nachdem sie sich bereits 2007 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans ein Auto geteilt haben, wollten Nicolas, Marc und Jacques auch diesmal wieder zusammen fahren. Und Alexander passt von seiner Größe und seinem Fahrstil gut zu Pedro und Stéphane."

Wurz: "Ich liebe Spa"

Die 100km von Spa-Francorchamps sind das letzte LMS-Rennen vor dem Saisonhöhepunkt, die 24 Stunden von Le Mans am 14./15. Juni. Sowohl Villeneuve als auch Wurz sehen den Start in Spa als wichtige Generalprobe.

„Ich liebe Spa – wie die meisten anderen Fahrer auch", so der Österreicher, „und ich liebe den Peugeot 908 HDi FAP. Als ich den Rennwagen das erste Mal gesehen habe, wollte ich ihn fahren. Er klingt wegen des nicht so hoch drehenden Dieselmotors anders als andere Rennwagen. Er fährt sich trotz seiner Leistung von 700 PS und dem enormen Drehmoment von 1.200 Nm dennoch leicht und ist dabei wirklich schnell."

Auch Villeneuve freut sich auf das Rennen: „Ich bin zuletzt 2005 in Spa gefahren. Daher kenne ich die neue Bus-Stop-Schikane noch nicht. Aber der Kurs ist toll und liegt den Sport-Prototypen. Als ich den Peugeot 908 HDi FAP im März getestet habe, habe ich sofort festgestellt, dass er seit dem Vorjahr noch weiter verbessert wurde. Die Lenkung ist leichter, das Auto hat mehr Grip und Leistung. Es macht Spaß, mit dem Peugeot 908 HDi FAP zu fahren."

Seit seinem Debüt 2007 in Monza ist der Peugeot 908 HDi FAP in der Le Mans Series noch ungeschlagen. Die Gesamtführung in der Tabelle der Le Mans Series hält nach zwei Rennen jedoch die Konkurrenz von Audi.

Das Peugeot-Team reist als Leader in der Markenwertung der Le Mans Series zum belgischen Grand-Prix-Kurs. In der Fahrerwertung liegen Gené/Minassian auf Rang zwei, die Spa-Vorjahressieger Lamy/Sarrazin folgen direkt dahinter.

News aus anderen Motorline-Channels:

LMS: Spa-Francorchamps

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen