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Der Rookie hat die Nase vorne

Mika Mäki holt sich bei seinem ersten F3-Rennen auf Anhieb den Sieg vor Kimball und Mortara, Hülkenberg out.

Der Finne Mika Mäki (Mücke Motorsport) ist der erste Sieger der Formel 3 Euro Serie 2008. Der Formel-3-Neuling gewann das spannende Rennen auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg vor Charlie Kimball (Prema Powerteam) und Edoardo Mortara (Signature-Plus), dem besten Volkswagen-Piloten. Damit feiern die Wolfsburger Motorenhersteller in ihrem neunten Rennen in der Formel 3 Euro Serie bereits ihr erstes Podest. Auch die Ränge vier, fünf und sechs wurden von Volkswagen-Fahrern belegt.

Mäki profitierte beim ersten Sieg eines Finnen in der stärksten Nachwuchsserie der Welt vom Ausfall des in Führung liegenden Nico Hülkenberg (ART Grand Prix), der mit defektem Motor ausrollte. Mäki gewann nach 23 Runden mit einem Vorsprung von 1,464 Sekunden vor Rückkehrer Kimball.
Das Rennen wurde überschattet vom Überschlag des Briten Jon Lancaster (ART Grand Prix). Der Rookie fuhr im Kampf um Platz sechs auf das Hinterrad von Jean-Karl Vernay (Signature-Plus) und überschlug sich. Er erlitt keine offensichtlichen Verletzungen, wurde aber zum Sicherheitscheck in ein Krankenhaus gebracht.

Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Es ist großartig, gleich bei meinem ersten Rennen in der Formel 3 Euro Serie zu gewinnen. Bisher lief das Wochenende trotz teilweise schwieriger Wetterbedingungen perfekt. Nach Hülkenbergs Ausfall übernahm ich die Führung, kontrollierte das Rennen und fuhr den ersten Platz sicher ins Ziel.“

Charlie Kimball (Prema Powerteam): „Es ist toll, wieder zurück in der Formel 3 Euro Serie zu ein. Dann gleich auf dem Podium zu stehen, macht die Rückkehr noch besser. Da ich nichts riskieren wollte, fuhr ich den zweiten Platz sicher nach Hause.“

Edoardo Mortara (Signature-Plus): „Ich freue mich riesig, gleich im ersten Rennen mit Volkswagen und zu Beginn ihrer ersten kompletten Saison in der Formel 3 Euro Serie aufs Podium zu fahren. Darauf können wir nun aufbauen. Das Auto und der Motor haben noch sehr viel Potenzial. Mit Platz drei bin ich vollkommen zufrieden, denn Mäki und Kimball waren heute schneller als ich.“

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F3-Euroseries: Hockenheim

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