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Echter Einsatz wird belohnt

Die Technik des 730er BMW spielte Michael Stoklassa zwar einen Streich, dennoch kann sich das Ergebnis mit einem 7. Platz sehen lassen.

Der Auftakt zur 4 Läufe umfassenden Drift Challenge 2008 fand auf dem Wachauring bei Melk statt. Die Dominanz der BMW war beeindruckend, in den Rennklassen und bei den Serienfahrzeugen über 2.500ccm fanden sich auf den vorderen Plätzen ausschließlich Fahrzeuge aus Bayern wieder, einzig bei den Serienmäßigen unter 2.500ccm kämpften Honda und Porsche um die Stockerlplätze.

Michael Stoklassa war am Freitag noch zuversichtlich, mit dem Dickschiff 730i zumindest in die Top-Ten seiner Klasse zu fahren, doch die Typenschilder M3, M5 oder SX turbo sowie spezielle Fahrzeuge wie BMW 340i Coupe bremsten den Optimismus. Als sich bei der Anfahrt zum Ring am Samstag auch noch die Zylinderkopfdichtung seines BMW mit einem lauten Zischen verabschiedete, schwand jede Hoffnung auf eine gute Platzierung.

Nachdem ein Unglück nicht alleine kommt, hat im ersten Wertungslauf auch noch die Servolenkung für dicke Oberarme gesorgt, nachdem sie ab dem zweiten Lenkeinschlag auf der Strecke nicht mehr arbeiten wollte. Beachtliche 16 Punkte und der siebente Platz von 16 Startern ließen wieder Hoffnung aufkeimen!

Und wer Stoki kennt weiß, dass er erst aufgibt wenn ihm die Kolben um die Ohren fliegen – also raus in den zweiten Wertungslauf und stolze 20 Punkte heimgefahren, ohne Servo mit einem kochenden Motor!

19 Punkte im dritten Lauf fixierten seinen siebenten Platz und so kann Stoklassa mit zwei Challenge-Punkten am 21.Juni zum zweiten Lauf in die Steiermark reisen.

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