MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
VLN Nürburgring

Unfall verpatzt Debüt des SLS AMG GT3

Mercedes zurück auf der Nordschleife – aber die Premiere des SLS verlief nicht nach Wunsch, der Sieg ging wieder an's "Gummibärli".

Fotos: Jan Brucke/VLN

Ausgerechnet in der Mercedes-Arena musste Renn-Rückkehrer Bernd Schneider die Hoffnungen auf einen Premierensieg des von HWA entwickelten Mercedes SLS AMG GT3 begraben.

Im Training auf Platz 3, wollte Schneider in der Strartphase des 4-Stunden-Rennens die Führung übernehmen und touchierte dabei die führende Corvette von Christian Hohenadel. Der nachfolgende Frank Stippler im Audi R8 konnte nicht mehr ausweichen und torpedierte den Mercedes.

Stipplers Audi blieb als einziges Fahrzeug auf der Strecke, während der „Stern“ nach 25-minütiger Arbeit der HWA-Mannschaft wieder in die Umlaufbahn ging. Die Corvette von Hohenadel/Arnold musste wegen eines bei der Startkollision erlittenen Schadens längere Boxenstops einlegen, somit war sie aus dem unmittelbaren Kampf um den Sieg alsbald draußen.

Arno Klasen und Porsche-Werksmann Romain Dumas im Manthey-911er waren bis in die Schlussphase voran, ihnen kostete ein unplanmäßiger Reifenwechsel die Führung – und den Sieg, denn das Rennen wurde wegen einiger Unfälle (ohne Personenschaden) und der daraus resultierenden Bergungsmaßnahmen nach knapp drei Stunden abgebrochen.

An der Spitze lagen zu diesem Zeitpunkt Audi-Leihgabe Lucas Luhr und Richard Westbrook (Bild) in ihrem ebenfalls von Manthey Racing eingesetzten Porsche im sympathischen Gummibärli-Design, der damit zum dritten Mal in Folge einen VLN-Lauf gewinnt.

Christian Hohenadel und Lance David Arnold Corvette komplettieren das Siegerfoto eines Rennens, das mit 211 Startern ein VLN-Rekordfeld aufzuweisen hatte.

Österreicherinnen und Österreicher

Auch heimische Beteiligung gab es wieder, manche erfolgreicher als andere: So notieren Martin Ragginger und Daniela Schmid Klassensiege. Der Salzburger Jungprofi erreicht mit den Carrera-Cup-Könnern Nicolas Armindo und Nick Tandy im (was sonst?) Cup-911er Platz 28 gesamt trotz eines Tête-à-tête mit einem langsameren Fahrzeug.

Die Tirolerin und ihre deutsche Teamkollegin Anja Wassertheurer hatten mit dem Ford Focus RS nur dünne Konkurrenz, insgesamt notieren sie Platz 118. Gesamtrang 53 und somit Platz 5 in der SP7 ging an Armin Zumtobel. Und Erich Trinkl mit dem Serien-BMW 325 bringt die 127. Position und den 7. Klassenrang nachhause.

Nur zwei Runden weit kam das Team des MSC Rottenegg (Wakolbinger/Kremaier/Martinek) mit dem Peugeot 206 RC, nach einer gezeiteten Runde Schluss war für die M3-Crew Fournier/Scharaditsch/Kreuzer.

News aus anderen Motorline-Channels:

VLN Nürburgring

Weitere Artikel:

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs